„Vesperkirche unterwegs“ in Ravensburg und Wilhelmsdorf wird gut angenommen

„Vesperkirche unterwegs“ in Ravensburg und Wilhelmsdorf wird gut angenommen
Dieses Jahr werden Vesperpakete zum Mitnehmen angeboten. (Bild: Die Zieglerschen)
WOCHENBLATT
Redaktion

Ravensburg – Die Planungen für die Vesperkirche waren ein Auf und Ab an Sorgen, Zuversicht, Möglichkeiten und Einschränkungen. Doch es war immer klar: es kann insbesondere in dieser Zeit nicht nicht eine Vesperkirche geben! Denn sie macht möglich, was oftmals viel zu selten passiert. Beim gemeinsamen Mittagessen den Blick über den sprichwörtlich – wie auch tatsächlichen – Tellerrand zu werfen und Randgruppen der Gesellschaft wieder in unseren Mittelpunkt zu stellen.

Zugegeben: Das Mittagessen ist im Moment nicht erlaubt, stattdessen werden Vesperpakete to go ausgegeben. Doch diese werden ebenso gern angenommen, wie ein warmes Mittagessen. In Ravensburg wurden in der ersten Woche insgesamt 717 und in Wilhelmsdorf 331 Pakete ausgegeben. „Wir freuen uns sehr, dass wir als Vesperkirche in dieser Zeit Personen unterstützen können. Viele Menschen nutzen die Pakete auch als Anlass, um nach alleinstehenden Personen zu schauen oder jemanden eine Freude zu machen“, so das Organisationsteam rund um Gerd Gunßer, Ralf Brennecke und Vanessa Lang.

Die Vesperkirche unterwegs wird veranstaltet von der Johannes-Ziegler-Stiftung und dem Diakonischen Werk Oberschwaben Allgäu Bodensee. Noch bis einschließlich 13. Februar können kostenlose Vesperpakete im ehemaligen Haus der Diakonie, Eisenbahnstraße 49, Ravensburg und im Gemeindehaus Wilhelmsdorf, Im Pfarrgarten 2, abgeholt werden.