Verfolgungsjagd auf der A9 endet mit Verkehrsunfall

Verfolgungsjagd auf der A9 endet mit Verkehrsunfall
Mit eingeschaltetem Blaulicht ist ein Rettungswagen im Einsatz. (Boris Roessler/dpa/Archivbild)
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Redaktion

München (dpa/lby) – Ein junger Autofahrer hat sich in der Nacht zum Ostersonntag auf der A9 eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Auf der Fahrt von Ingolstadt nach München sei der 20-Jährige in Schlangenlinien unterwegs gewesen und habe mehrmals beidseits die Leitplanken touchiert, teilte die Polizei mit.

Demnach hatten mehrere Polizeistreifen große Mühe, den Fahrer zu stoppen. Auch ein Hubschrauber sei im Einsatz gewesen, sagte ein Sprecher. Erst als er im Münchner Stadtteil Schwabing frontal mit dem Auto einer 57-Jährigen kollidiert sei, war seine Fahrt zu Ende. Beide Unfallbeteiligte wurden den Angaben nach mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 25 000 Euro.

Beim Fahrer habe die Polizei eine Blutentnahme angeordnet, sagte ein Sprecher.