Umsatz gesteigert: Hochland verkaufte im vergangenen Jahr 410.000 Tonnen Käse

Umsatz gesteigert: Hochland verkaufte im vergangenen Jahr 410.000 Tonnen Käse
Käsehersteller Hochland (Sitz in Heimenkirch) zieht Bilanz: „Trotz eines schwierigen Umfelds erzielten wir einen Absatzzuwachs bei Käse von 4% auf jetzt 410.000 Tonnen sowie einen Umsatzanstieg gruppenweit auf rund 1,7 Milliarden Euro.“ (Bild: Hochland SE)
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Redaktion

Heimenkirch (pr/le) – Im Rahmen der jährlichen Bilanzpressekonferenz zieht Hochland eine zufriedenstellende Bilanz in einem schwierigen Umfeld. Obwohl das zurückliegende Jahr geprägt war von der Corona-Pandemie, Kostensteigerungen in allen zentralen Bereichen und Ländern sowie angespannten Lieferketten, erzielte das Unternehmen sowohl im Marken- als auch im Food-Service-Geschäft erfreuliche Zuwachsraten. Substanzielle Investitionen in Kapazitäten und Infrastruktur begleiten die Zukunftsausrichtung.

In Nachhaltigkeit und Tierwohl investiert

Die Hochland-Gruppe bewilligte im vergangenen Geschäftsjahr mit mehr als 200 Millionen Euro eine umfassende Investitionsoffensive in die Erweiterung und das Rohstoffmanagement der Milchwerke. In den Ausbau der Vorreiterrolle bei den Themen Nachhaltigkeit und Tierwohl investiert das Unternehmen einen hohen zweistelligen Millionenbetrag und erhöhte die Werbeausgaben.

Steigende Kosten müssen an den Markt weitergegeben werden

Hubert Staub, CFO der Hochland SE, zieht Bilanz: „Trotz eines schwierigen Umfelds erzielten wir einen Absatzzuwachs bei Käse von 4% auf jetzt 410.000 Tonnen sowie einen Umsatzanstieg gruppenweit auf rund 1,7 Milliarden Euro.“

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr und die weltpolitische Lage dominieren nie dagewesene Kostensteigerungen bei Herstellern und Milcherzeugern. Es ist unausweichlich, die steigenden Kosten über den Handel an den Markt weiterzugeben, auch aufgrund kontinuierlich steigender Anforderungen an den Rohstoff Milch.

Hochland-Aktivitäten in Russland

In Russland hat Hochland wegen des Ukrainekrieges nach eigenen Aussagen alle Investitionen und Werbeaktivitäten gestoppt. Die 1.600 Mitarbeitenden an den drei russischen Standorten produzieren aber weiterhin Lebensmittel. Die Sanktionen sollten nicht die Bevölkerung treffen, so die Geschäftsleitung.

(Pressemitteilung: Hochland SE)