Ulmer Basketballer müssen gegen Frankfurt aufs Parkett

Ulmer Basketballer müssen gegen Frankfurt aufs Parkett
Symbolbild: Basketball in der Halle (Bild: picture alliance / Sportfoto Zink / OGo | Sportfoto Zink / Oliver Gold)
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Redaktion

Neu-Ulm – Die Basketballer von ratiopharm Ulm treffen am Samstag, 30. Oktober,  um 18 Uhr auf den Tabellenletzten Fraport Skyliners Frankfurt. Noch wenige Tickets seien im Onlineshop verfügbar, „MagentaSport“ überträgt das Duell in der easyCredit-BBL live ab 17.45 Uhr.

Die Fraport Skyliners Frankfurt sind das – laut Ulmer Vereinsmitteilung – noch einzige sieglose Team in der easyCredit-BBL. Bei den Heimniederlagen gegen Braunschweig (76:89), Hamburg (64:74) und München (50:78) sowie den Auswärtsniederlagen in Berlin (101:63) und Bonn (86:76) unterlagen die Frankfurter jeweils mit mindestens zehn Punkten.

Lediglich der Achtelfinal-Heimsieg im „MagentaSport BBL-Pokal“ gegen ebenfalls strauchelnde Oldenburger (75:67) habe für einen kleinen Lichtblick in der noch jungen Saison gesorgt. Folgerichtig würde man das Team um Headcoach Diego Ocampo ganz am Ende der Tabelle wiederfinden.

Die „Uuulmer“ hingegen nehmen, trotz unglücklichem Spielplan, weiter Fahrt auf: Nach dem sensationellen Auftaktsieg in München folgten in der Liga zwei Dämpfer gegen Bonn und Bamberg, ehe ein deutlicher Derbysieg in Crailsheim für etwas Rehabilitation in der Tabelle sorgte.

Am vergangenen Sonntag revanchierte sich ratiopharm Ulm für die knappe Pokal-Niederlage mit einem Auswärtssieg in Chemnitz (78:81). Wer das Spiel live in der Ratiopharm-Arena erleben möchte, kann sich noch eines der wenigen Resttickets im Onlineshop von ratiopharm sichern. Für alle Daheimgebliebenen überträgt „MagentaSport“ ab 17.45 Uhr live.

Getragen wird die harmloseste Offensive der Liga – nur 65,8 Punkte pro Spiel – hauptsächlich durch den Dauerbrenner Quantez Robertson. Der Amerikaner sorgt – so ratiopharm weiter – für durchschnittlich 17,5 Punkte pro Spiel und ist dadurch für mehr als ein Viertel aller Frankfurter Punkte direkt verantwortlich.

Entlastung bekommt „Tez“ hauptsächlich durch den nachverpflichteten senegalesischen Nationalspieler Brancou Badio (10,8 PpS) und durch Rasheed Moore (9,4 PpS). Zusätzlich sei „Tez“ auch der defensive Anker der Skyliners, die im Schnitt fast 20 gegnerische Punkte mehr zulassen als das Team selbst erzielt.

Bei der Niederlage in Bonn knickte das Frankfurter Gesicht Robertson allerdings in den Schlussminuten um und wird seinem Team voraussichtlich in der Partie gegen Ulm fehlen. Es bleibe die Frage, wie Frankfurt auf den Ausfall des Leistungsträgers reagieren wird.

„Egal, ob Frankfurt oder Bologna: Der Fokus und die Vorbereitung auf die Duelle sind nicht unterschiedlich. Natürlich mit dem Bewusstsein, dass das Personal anders ist“, stellt Jaka Lakovic, Headcoach der Ulmer, klar. „Um erfolgreich zu sein, müssen wir die Frankfurter Schnellangriffe verhindern, in der Transition-Defense wachsam sein und Frankfurt ins Setplay zwingen.“