Ulmer Basketballer messen sich mit den Bayern

Ulmer Basketballer messen sich mit den Bayern
Pokal-Halbfinale am Samstag: Die Basketballer von ratiopharm Ulm gegen den Gastgeber FC Bayern München. (Bild: Cottonbro von Pexels)
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Redaktion

München – Die Basketballer von ratiopharm Ulm treffen im Pokal-Halbfinale am Samstag, 17. April, auf Gastgeber FC Bayern München (16 Uhr). Alle Spiele des sogenannten „Top Four“ aus dem Audi-Dome sind live und kostenlos bei Magenta Sport zu sehen.

Alles ist – laut Vereinsmitteilung – angerichtet für das erste Highlight der Saison: Beim „Top Four“ in München kämpft ratiopharm Ulm am Wochenende um den „Magenta-Sport-BBL Pokal“. Die anstehende Halbfinal-Partie am Samstag weckt – so die Ulmer weiter – dabei Erinnerungen an das vergangene Jahr.

„Wir kennen die Situation, für ein Turnier nach München zu reisen und im ersten Spiel auf die Bayern zu treffen“, erklärt Tommy Klepeisz, der zusammen mit ratiopharm Ulm das Auftaktspiel des Finalturniers im Juni 2020 mit 95:85 gegen den FC Bayern München gewann. Mit vier Liga-Erfolgen in Serie und der Gewissheit, wieder an den Playoffs teilzunehmen, fahren die Ulmer – neben der Vorfreude – mit viel Selbstvertrauen an die Isar.

„Wir sind alle extrem heiß auf das Spiel und zu 100 Prozent fokussiert. Trotzdem ist es wichtig, die nötige Leichtigkeit und den Spaß am Spiel nicht zu verlieren“, betont Klepeisz. Durch den Ausfall von Kapitän Per Günther wird der Österreicher auch am Samstag den Ulmer Spielaufbau mit-organisieren.

„Tommy ist sehr wichtig für uns. Es ist nicht einfach, auf zwei Positionen gefordert zu sein. Er macht seine Sache sehr gut und hilft der Mannschaft an beiden Enden des Feldes“, stellt Jaka Lakovic klar. Um am Samstag eine Chance zu haben, den Favoriten zu bezwingen, fordert der Slowene: „We have to leave our hearts on the floor. Wir müssen alles auf dem Parkett lassen. Nach dem Spiel wollen wir sagen können, dass wir unser Maximum gegeben haben.“ 

Zu einem entscheidenden Faktor könnte am Samstag der Dreier werden. Dafür muss der Distanzwurf von ratiopharm Ulm jedoch zwingend häufiger ins Ziel treffen, als beim letzten Aufeinandertreffen: Während der engen 77:81-Heimniederlage Anfang Februar konnten die Ulmer lediglich sechs ihrer 23 Versuche (26 Prozent) aus der Distanz verwandeln. Die jüngsten Auftritte und der Saisonschnitt zeigen allerdings ein ganz anderes Bild. Mit einer Trefferquote von 41,6 Prozent aus dem Drei-Punkt-Bereich liegen die Ulmer im Ligavergleich auf Platz zwei. „Wir haben einige gute Shooter in unseren Reihen und sind fähig, unsere Gegner von außen zu besiegen. Andi ist zurzeit sehr gut drauf, aber auch unsere Big Men, wie Dylan oder Aric, können von außen Gefahr ausstrahlen“, glaubt Klepeisz.