Ulmer Basketballer lassen in der Defensive wenig zu

Ulmer Basketballer lassen in der Defensive wenig zu
Lassen Braunschweig nicht den Hauch einer Chance: Troy Caupain und ratiopharm ulm (oranges Trikot). (Bild: Harry Langer)
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Redaktion

Ulm – Die Basketballer von ratiopharm Ulm haben gegen die Basketball Löwen Braunschweig den nächsten deutlichen Sieg eingefahren und kassierte beim auch in dieser Höhe verdienten 91:57-Erfolg die wenigsten Punkte in dieser Saison. 

Eine konsequente und aggressive Verteidigung gepaart mit einer starken Dreier-Quote (58 Prozent) sorgten – laut Vereinsmitteilung – dafür, dass die Gäste kein Mittel finden konnten, den Ulmer Hausherren Paroli zu bieten. Dabei geriet das Team von Headcoach Jaka Lakovic in 40 Minuten nicht ein einziges Mal in Rückstand.

„Die Schlüssel zum Erfolg waren unsere Defense und die Energie, die wir gezeigt haben. Die Verteidigung hat uns Mut und Sicherheit gegeben, um auch in der Offensive erfolgreich zu sein“, bilanzierte der Slowene nach dem Spiel. Aus einer starken Mannschaftsleistung stach vor allem Andi Obst heraus, der mit 20 Punkten und vier Distanzwürfen zum Topscorer avancierte.

Neben Clark (elf Punkte) und Caupain (16), landete auch Tommy Klepeisz gegen sein Ex-Team – so die Ulmer weiter – im zweistelligen Punktebereich (zwölf) und lobte die Leistung seiner Mitspieler anschließend am Mikrofon von „MagentaSport“: „Wir haben das Spiel fokussiert und intensiv abgeschlossen und dabei starken Teambasketball gezeigt. Das war ein Schritt in die richtige Richtung.“

Den besseren Start ins Spiel erwischten die Hausherren: Nachdem John Petrucelli die Partie mit einem Dreier eröffnet hatte, legten Clark aus der Halbdistanz und Obst von weit draußen nach, wodurch die Ulmer schnell mit 8:0 führten (3.). Danach häuften sich jedoch die Fehler.

Einige Ballverluste und Fehlwürfe hatten zur Folge, dass die Braunschweiger nur zwei Minuten später wieder dran waren (10:8, 5.). Hinzu kam, dass sich Verteidigungs-Experte Petrucelli früh sein zweites Foul abholte und somit erst einmal auf die Bank beordert wurde. Im Anschluss berappelte sich das Team von Jaka Lakovic aber wieder und setzte in der Folge zu einem 9:0-Lauf an (19:8, 8.).

Nach einem erfolgreichen Dreier von Velicka betrug der Vorsprung dann nur noch drei Zähler (29:26, 14.). Doch wie schon zuvor, setzten die Gastgeber erneut zum Lauf an, verteidigten konsequenter und führten nach einigen Punkten von der Freiwurflinie, sowie Distanzwürfen von Caupain und Obst nach 18 Minuten wieder zweistellig (40:27).

Bis zum Gang in die Kabine verkürzten die Löwen aber noch auf neun Zähler (41:32). Zu Beginn der zweiten Halbzeit drückten die Gastgeber auf das Tempo: Mit energischer Defense und schnellem Umschalten in der Transition bestimmten die Ulmer klar die ersten Minuten des dritten Abschnitts.

Angeführt von Caupain, der den Ball in dieser Phase mit Elan nach vorn trug und sieben Zähler markierte, zwangen die Ulmer Gästecoach Strobl beim Stand von 55:36 zur Auszeit (25.). Und: Das Lakovic-Team ging mit einem komfortablen 17-Punkte-Polster in die letzte Viertelpause (64:47). Und auch im Schlussabschnitt waren die Hausherren überlegen und gewannen klar mit 91:57, weil man unter dem eigenen Korb alles im Griff gehabt hatte.