Im März steht in Baden-Württemberg die Landtagswahl an. Im Vorfeld fordern die Unternehmer im Land die Parteien auf, wirtschaftliche Themen stärker in den Mittelpunkt zu rücken, und formulieren sieben zentrale Forderungen.
Mit Blick auf die Landtagswahl im März haben die Unternehmer Baden-Württemberg (UBW) an die Parteien appelliert, der Wirtschaftspolitik mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Baden-Württemberg gehöre zwar weiterhin zu den wirtschafts- und innovationsstärksten Regionen Europas, diese Spitzenposition sei jedoch zunehmend gefährdet, heißt es in einem Positionspapier des Verbands.
Als größte Herausforderung sehen die Unternehmer die wirtschaftliche Transformation im Land. Um diese erfolgreich zu bewältigen, brauche es eine ganzheitliche Strategie, passende politische Rahmenbedingungen und gezielte Weichenstellungen, so die UBW.
Sieben zentrale Forderungen
Konkret benennen die Unternehmer folgende Punkte:
- Innovationskraft stärken
- Transformation mit Know-how und Kapital bewältigen
- Die Energiewende ganzheitlich und wettbewerbsfähig umsetzen
- Mehr Entschlossenheit beim Bürokratieabbau und bei der Modernisierung des Staates zeigen
- Die Infrastruktur modernisieren
- Verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen schaffen
- In den Standortfaktor Bildung investieren
„Transformation aktiv gestalten“
„Die Politik muss entschlossen die strukturellen Ursachen der wirtschaftlichen Dauerkrise angehen und die Transformation aktiv gestalten“, erklärte Verbandspräsident Thomas Bürkle laut Mitteilung. UBW-Hauptgeschäftsführer Oliver Barta betonte, im Kern gehe es darum, wo Unternehmen zusätzliche Unterstützung benötigten, welche Rahmenbedingungen verbessert werden müssten und welche Hemmnisse abgebaut werden sollten.