Warnstreiks an Zentren für Psychiatrie im Land

Ein Transparent bei einem Warnstreik der Gewerkschaft Verdi.
Ein Transparent bei einem Warnstreik der Gewerkschaft Verdi. (Bild: Paul Zinken/dpa/Symbolbild)

Deutsche Presse-Agentur
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Etwa 1200 Beschäftigte an mehreren Zentren für Psychiatrie haben sich am Donnerstag im Südwesten an einem ganztätigen Warnstreik beteiligt.

Betroffen waren die Einrichtungen in Zwiefalten, Calw, Weinsberg, Winnenden, Reichenau, Wiesloch und Weissenau, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. «Wer die Beschäftigten in den Zentren für Psychiatrie bei der Bezahlung dauerhaft schlechter stellen will als ihre Kollegen in kommunalen Krankenhäusern, gefährdet auch die Betreuung psychisch kranker Menschen.» Die Gewerkschaft hatte deutschlandweit Beschäftigte des Gesundheitswesens zu einem zweitägigen Warnstreik aufgefordert.

Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder eine Einkommenserhöhung um 10,5 Prozent, mindestens aber 500 Euro. Zusätzlich fordern sie eine Vertrags-Mindestlaufzeit von zwölf Monaten und eine unbefristete Übernahme von Auszubildenden. Diese sollen zudem 200 Euro mehr Lohn erhalten. Die Verhandlungen werden am 7./8. Dezember in Potsdam fortgesetzt.