Nach tödlichem Angriff Sicherheitsgipfel bei der Bahn hat begonnen

Sicherheitsgipfel bei der Bahn hat begonnen
Der tödliche Angriff auf einen Zugbegleiter in einem Regionalzug hat bundesweit Entsetzen ausgelöst. (Bild: Michael Brandt/dpa)
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Deutsche Presse-Agentur
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Bahn-Mitarbeiter besser vor Übergriffen schützen – darüber beraten derzeit Verkehrsminister, Bahnchefin, Verbände und Gewerkschaften. Nach dem Tod eines Zugbegleiters ist der Handlungsdruck groß.

Bei der Bahn hat ein Sicherheitsgipfel begonnen. An dem Treffen nehmen unter anderem Bahnchefin Evelyn Palla, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sowie der Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG, Martin Burkert, teil. „Der Gipfel muss heute handeln“, sagte Burkert kurz vor Beginn der Gesprächsrunde in Berlin. Die Erwartungen seien hoch, zudem stünden wichtige Entscheidungen an. Die EVG fordert unter anderem, dass künftig in Regionalzügen flächendeckend stets zwei Zugbegleiter die Tickets kontrollieren sollen – statt wie bisher häufig nur einer.

BVG fordert auch mehr Bodycams und strengere Strafen

Der Sicherheitsgipfel wurde nach einem tödlichen Angriff auf einen 36 Jahre alten Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz einberufen. Der Vorfall löste bundesweit großes Entsetzen aus. Der Zugbegleiter war von einem Fahrgast angegriffen worden, der kein Ticket hatte und deshalb aus dem Zug verwiesen werden sollte. Dabei erlitt der 36-Jährige so schwere Kopfverletzungen, dass er später im Krankenhaus starb. Der mutmaßliche Täter, ein 26 Jahre alter Grieche, befindet sich in Untersuchungshaft.

Bodycams zum Schutz der Beschäftigten vor Übergriffen sind längst nicht überall im Einsatz. (Foto: Marcus Brandt/dpa)
Bodycams zum Schutz der Beschäftigten vor Übergriffen sind längst nicht überall im Einsatz. (Foto: Marcus Brandt/dpa)

Neben der geforderten Doppelbesetzung in Regionalzügen setzt sich die EVG auch für den Einsatz von Bodycams bei Zugbegleitern im Fernverkehr ein. Grundsätzlich strebt die Gewerkschaft an, dass die Bodycams bei der Bahn künftig stets auch den Ton aufzeichnen können und dürfen. Darüber hinaus fordert Burkert, dass Bahn-Beschäftigte im Strafrecht besser geschützt werden, wenn sie Opfer von Übergriffen werden.

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.