Rentner können mit der Pflege von Angehörigen ihre Rente erhöhen

Die kostenlose Broschüre „Rente für Pflegepersonen: Ihr Einsatz lohnt sich“ informiert über die Alterssicherung für nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen.
Die kostenlose Broschüre „Rente für Pflegepersonen: Ihr Einsatz lohnt sich“ informiert über die Alterssicherung für nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen. (Bild: Vlada Karpovich von Pexels)

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Mehr als zwei Millionen Menschen werden hierzulande zuhause gepflegt, in den meisten Fällen von ihren Angehörigen. Diese können deswegen oft nur in Teilzeit arbeiten oder müssen ihren Beruf ganz aufgeben.

Damit ihr Engagement nicht zu Lasten der eigenen Alterssicherung geht, zahlt die Pflegekasse des Pflegebedürftigen in bestimmten Fällen Beiträge für die Pflegeperson in die gesetzliche Rentenversicherung ein.

Informieren lohnt sich

Die kostenlose Broschüre „Rente für Pflegepersonen: Ihr Einsatz lohnt sich“ informiert über die Alterssicherung für nicht erwerbsmäßig tätige Pflegepersonen. Sie kann auf der Homepage der Deutschen Rentenversicherung runtergeladen werden.

Was bedeutet nicht erwerbsmäßige Pflege?

Bei der Pflege durch Familienangehörige oder Verwandte gehen wir grundsätzlich davon aus, dass sie Ihre Pflege ehrenhalber – also „nicht erwerbsmäßig“ – ausüben. Dabei spielt es meist keine Rolle, ob Sie als Pflegende dafür eine finanzielle Anerkennung erhalten. Gleiches gilt auch bei der Pflege von z.B. Nachbarn oder Bekannten.

Auch eine berufsmäßig tätige Pflegefachkraft kann für eine im privaten Bereich ausgeübte nicht erwerbsmäßige Pflege versicherungspflichtig sein; beispielsweise dann, wenn die Berufspflegekraft eines sozialen Pflegedienstes außerhalb ihrer Arbeitszeit ihren pflegebedürftigen Ehemann pflegt.

Sollten Sie allerdings als Pflegeperson vom zu Pflegenden mehr Geld für Ihre Fürsorge erhalten, als die Pflegekasse für selbst beschaffte Pflegehilfen zahlt, wird diese prüfen, ob vielleicht ein „echtes“ Pflege-Beschäftigungsverhältnis vorliegt. Dann ist es keine nicht erwerbsmäßige Pflege mehr.

Weitere Infos: www.deutsche-rentenversicherung.de.

(Quelle: Deutsche Rentenversicherung)