Ran an die Würstl: Die traditionelle Wiesn-Prüfungskommission hat getagt

Biss für Biss testete sich die Wurstprüfungskommission beim Oktoberfest durch // Symbolbild.
Biss für Biss testete sich die Wurstprüfungskommission beim Oktoberfest durch // Symbolbild. (Bild: picture alliance / dpa | Marc Müller)

Ein Hoch auf die Wiesn-Würste! Schmecken sie würzig, salzig oder haben sie gar einen zitronigen Abgang? Die traditionelle Wurstprüfungskommission hat auf dem Oktoberfest getagt.

Seit 70 Jahren prüft eine besondere Kommission Geschmack, Geruch, Aussehen und Konsistenz der Würste beim Oktoberfest. Acht Würste unterschiedlicher Hersteller, die auf dem Fest der Feste zu haben sind, kamen auf den Tisch.

Was fehlte, waren vegane Würste. Man ist aber am Überlegen, ob man die Prüfung künftig ausweiten soll, heißt es. Eines war bei der Blindverkostung am Dienstag absolut tabu: Senf und Bier. Schließlich soll nichts den Geschmack verfälschen.

Auf die Details kommt es an

Salzig, mit Kräuteraroma – oder ungewohnt zitronig: Gewertet wurden neben Geschmack auch Geruch, Aussehen und Konsistenz. Zur Kommission gehören Vertreter von Verbraucherverbänden, Herstellern und Sachverständigen unter anderem aus dem städtischen Veterinäramt.

Das Urteil fiel laut BR 24 insgesamt deutlicher schlechter aus als im Vorjahr: So wurde nur ein einziges Mal die Bewertung „sehr gut“ vergeben und viermal gab es die Note „gut“.

XXL-Format: Würste mit einem halben Meter

Der Appetit auf Schweinswürstl auf dem Oktoberfest war in früheren Jahren erheblich: Fast eine halbe Million Würstl wanderten in manchen Jahren in die Mägen der Besucher – etwa so viele wie Hendl. Traditionell gibt es auf der Wiesn auch XXL-Würste von einem halben Meter Länge. Aber vegan ist auch auf dem Oktoberfest auf dem Vormarsch: Nach der veganen Weißwurst ist jetzt auch der vegane Leberkäse da.

(Quelle: dpa, BR 24)