Fünfjähriger stirbt Polizei prüft Ursache von tödlichem Unfall in Berliner Kita

Polizei prüft Ursache von tödlichem Unfall in Berliner Kita
Die Feuerwehr berichtete von 22 Sanitätern, Ärzten und Feuerwehrleuten, die mit 12 Fahrzeugen im Einsatz waren. (Bild: Britta Pedersen/dpa)
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Deutsche Presse-Agentur
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Nach dem tödlichen Unfall in einer Berliner Kita laufen die Ermittlungen zur Ursache weiter. Die Polizei prüft, wie es zu dem tragischen Geschehen kommen konnte.

Nach dem tödlichen Unfall in einer Kita in Berlin ermittelt die Polizei weiter zur möglichen Ursache. Es werde ein Todesermittlungsverfahren geführt, um zu klären, wie es zu dem Unglück kommen konnte, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Ein fünfjähriger Junge war am Montag in der Kita von einer Tür erschlagen worden und ums Leben gekommen. Nun soll untersucht werden, ob die Tür infolge eines Handhabungsfehlers oder wegen eines technischen Defekts stürzte.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 10.15 Uhr in der Straße Adlergestell im Ortsteil Niederschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick. Am Nachmittag blieb die Kita geschlossen, die Kinder wurden nach dem Vorfall abgeholt.

«Wir sind fassungslos»

Die Kita veröffentlichte auf ihrer Website eine Stellungnahme. «Wir sind fassungslos, tief traurig und tragen selbstverständlich zur lückenlosen Aufklärung dieses Unfalls bei», heißt es darin. «In Gedanken sind wir bei der Familie und allen Angehörigen des Kindes und drücken unser tief empfundenes Mitgefühl aus.» Zudem stehe man in engem Austausch mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, um die Betreuung der Kinder weiterhin sicherzustellen.

Auch der Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel, äußerte sich bestürzt. «Der Tod eines Kindes in einer Kita in Niederschöneweide erschüttert uns und erfüllt uns mit tiefer Trauer. Den Angehörigen möchten wir unser Mitgefühl aussprechen. Wir sind in Gedanken bei ihnen, aber auch bei allen Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der betroffenen Kita.»

Für alle Betroffenen werde eine ausreichende Notfall-Nachsorge angeboten, um die Situation bewältigen zu können. «Es muss alles dafür getan werden, dass sich so etwas nicht wiederholen kann», sagte der SPD-Politiker.

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.