Ein Autofahrer hat an der deutsch-französischen Grenze bei Kehl versucht, nach Deutschland einzureisen – und wurde von der Bundespolizei aus gleich mehreren Gründen gestoppt.
Mit Drogen im Blut und gefälschten Papieren wollte ein Autofahrer in Kehl (Ortenaukreis) aus Frankreich nach Deutschland einreisen, und das bereits zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen. Nach Angaben der Bundespolizei legte der 31-jährige algerische Staatsangehörige am Montag an der Kontrollstelle lediglich das Foto einer gefälschten Identitätskarte vor. Ein Drogentest ergab zudem, dass er Kokain konsumiert hatte. Einen gültigen Führerschein konnte er nicht vorweisen, außerdem war das französisch zugelassene Fahrzeug nicht versichert.
Den Beamten war der Mann bereits bekannt, da er schon am Vortag versucht hatte, mit gefälschten Papieren nach Deutschland zu gelangen. Damals war er wegen Urkundenfälschung beschuldigt worden und hatte eine fünfjährige Wiedereinreisesperre erhalten.
Nun wird er erneut mit einer Wiedereinreisesperre belegt. Zudem erwarten ihn Anzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise entgegen einer Wiedereinreisesperre, Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Führens eines Fahrzeugs unter Wirkung berauschender Mittel sowie wegen eines Verstoßes gegen das Auslandsfahrzeug-Pflichtversicherungsgesetz. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann nach Frankreich zurückgewiesen.