Europawahl Hochrechnung im Südwesten: Sieg für die CDU

Hochrechnung im Südwesten: Sieg für die CDU
Zahlreiche Wahlhelfer nehmen sich bei der Stimmenauszählung die Umschläge mit den Briefwahlstimmen zur Europawahl. Die Europawahl begann am 6. Juni. In Deutschland wurde am 9. Juni gewählt. (Bild: Jan Woitas/dpa)

Deutsche Presse-Agentur

Ein bitterer Abend für die Grünen von Ministerpräsident Kretschmann, der Koalitionspartner CDU legt hingegen bei der Europawahl zu. Und die AfD wird – trotz aller Affären – zweitstärkste Kraft.

Die CDU hat laut einer ersten SWR-Hochrechnung die Europawahl in Baden-Württemberg klar gewonnen. Die Partei kam demnach auf 31,7 Prozent. Die Grünen verloren deutlich und erzielten nur noch 13,8 Prozent, wie aus den Zahlen des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap vom Sonntag hervorgeht. Die AfD ist mit 15,3 Prozent zweitstärkste Kraft – trotz wochenlanger bundesweiter Negativschlagzeilen über mögliche Verbindungen der AfD-Kandidaten nach Russland und China. Die SPD erreichte 11,6 Prozent, die FDP 6,7 Prozent.

2019 landete die CDU mit 30,8 Prozent der Stimmen auf dem ersten Platz, gefolgt von den Grünen mit 23,3 Prozent. Die SPD kam auf 13,3 Prozent, die AfD erhielt 10 Prozent und die FDP 6,8 Prozent der abgegebenen Stimmen. 

Bei der Europawahl durften landesweit 7,8 Millionen deutsche Staatsbürger ihre Stimme abgeben. Dem Statistischen Landesamt zufolge leben rund 830.000 Bürgerinnen und Bürger aus anderen EU-Staaten im Südwesten, die entscheiden können, ob sie in Deutschland oder in ihrem Herkunftsstaat wählen wollen. 

Bei der Europawahl werden die Mitglieder des Europäischen Parlamentes bestimmt. Das vorläufige amtliche Ergebnis wird im Südwesten nicht vor 23.00 Uhr erwartet.