Geocaching: Verdächtiger Gegenstand legt Skigebiet im Kleinwalsertal lahm

Alles andere als witzig: Geocaching-Behälter legt Skigebiet bei Oberstdorf lahm // Symbolbild.
Alles andere als witzig: Geocaching-Behälter legt Skigebiet bei Oberstdorf lahm // Symbolbild. (Bild:picture alliance/dpa | Angelika Warmuth)

Ein mysteriöser Behälter und ein geheimnisvoller Mann sorgten am Ostersonntag dafür, dass das beliebte Skigebiet Kanzelwand stundenlang außer Betrieb gesetzt wurde.

Urlauber beobachten zur Mittagszeit, wie eine männliche Person einen seltsamen Gegenstand an einem Skiständer an der Liftstation „Zwerenalpbahn“ anbringt. Das kommt ihnen komisch vor und sie erzählen es einem Mitarbeiter der Kanzelwandbahn bei Oberstdorf.

Bergbahnmitarbeiter machen sich sofort auf die Suche und finden laut Polizeibericht einen rund 15 cm langen, rohrähnlicher Gegenstand – umwickelt mit schwarzem Panzertape. Sie alarmieren die Polizei.

Skigebiet stellt Betrieb vollständig ein

Der Gegenstand hielt offensichtlich magnetisch am Metall des Skiständers fest. Die Bergstation Kanzelwandbahn sowie die angrenzende Zwerenalpbahn wurden evakuiert und der Skibetrieb vollständig eingestellt.

Der Gegenstand konnte vom Entschärfungsdienst der Polizei als Behältnis eines Geocaching (GPS-Suchspiel) identifiziert werden. Um 17.30 Uhr wurde Entwarnung gegeben.

Geocaching, auch moderne Schnitzeljagd genannt, ist eine Art Schatzsuche, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Geocaches sind oft getarnt als Steine, Backsteine, Vogelhäuschen oder sonstige Alltagsgegenstände.

(Quelle: lpd Vorarlberg/Presse – Stand: 01.04.24)