Bei einer Bergtour am Arlberg hat eine Bergsteigerin bei einem dramatischen Absturz ihren Tourenführer mit in den Tod gerissen. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.
Wie die österreichische Polizei mitteilte, war die 64-jährige Österreicherin am Dienstag mit einer Alpenvereins-Gruppe vom Berg Scheibler abgestiegen, als sie an einer mit einem Stahlseil gesicherten Stelle den Halt verlor. Sie riss den 69-jährigen Bergführer mit sich, der vor ihr bergab ging. Beide stürzten etwa 50 bis 70 Meter tief über teils senkrechtes Gelände ab.
Rettungskette schnell in Gang gesetzt
Andere Mitglieder der Gruppe stiegen zu den Verunfallten ab und alarmierten die Einsatzkräfte, die mit Helikoptern zu der Unfallstelle im Gebiet von St. Anton am Arlberg flogen. Die Frau und der Mann konnten jedoch nicht wiederbelebt werden.