Sturm «Goretti» 380.000 Haushalte in Frankreich nach Sturm ohne Strom

380.000 Haushalte in Frankreich nach Sturm ohne Strom
Mit Sturm «Goretti» sind riesige Welle über die Küste von Nordwestfrankreich hereingebrochen. (Fred Tanneau/AFP/dpa)

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Deutsche Presse-Agentur
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Sturm «Goretti» zieht über Frankreich hinweg: Hunderttausende Haushalte ohne Strom, stillstehende Züge und geschlossene Schulen. Besonders betroffen sind die Regionen Bretagne und Normandie. Ein Überblick über die Lage.

Nach dem Durchzug von Sturm «Goretti» sind in Frankreich rund 380.000 Haushalte ohne Strom. Das Unwetter fegte in der Nacht mit Windgeschwindigkeiten von stellenweise bis zu 200 Kilometern pro Stunde über den Nordwesten des Landes. Trotz zahlreicher umgestürzter Bäume und erheblicher Einschränkungen wurden laut vorläufiger Bilanz des Innenministeriums lediglich sechs Menschen leicht verletzt, wie Medien berichteten. In der Bretagne trafen in der Nacht Wellen von zehn bis 13 Metern Höhe auf einzelne Küstenabschnitte.

Der Bahnverkehr in Nordfrankreich sollte am Freitag mit wenigen Ausnahmen vollständig ruhen. In der Normandie und der Bretagne war geplant, den Zugbetrieb am Nachmittag schrittweise wieder aufzunehmen. Auch im Großraum Paris sowie in Elsass und Lothringen kam es zu Einschränkungen.

In den Départements Manche und Seine-Maritime bleiben die Schulen geschlossen. Die Behörden hatten zuvor eindringlich vor den Gefahren des Sturms gewarnt und die Bevölkerung dazu aufgerufen, möglichst zu Hause zu bleiben. Inzwischen hat sich die Wetterlage beruhigt und der Sturm ist abgeflaut.

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.
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