Tim Zimmermann: „Die ifm ist nicht mehr wegzudenken“

Tim Zimmermann: „Die ifm ist nicht mehr wegzudenken“
Eine langjährige Partnerschaft, die weitergehen soll, pflegen Tim Zimmermann und die ifm aus Tettnang. (Bild: Gruppe C)
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Redaktion

Langenargen – Die ADAC GT Masters-Saison ist erst ein paar Tage Geschichte. Tim Zimmermann, der in dieser Jahr die Juniorwertung für sich entscheiden konnte, plant allerdings schon für das kommende Jahr. Einerseits verhandelt er mit Teams und Serien, andererseits mit seinen Sponsoren. Dabei setzt er vor allem auf langfristige Partnerschaften – wie mit der „ifm electronic“ aus Tettnang.

Seit sieben Jahren ist die ifm electronic – laut Mitteilung- nun schon an der Seite von Tim Zimmermann und für seine Erfolge – wie zuletzt den Sieg in der Pirelli-Juniorwertung des ADAC GT Masters – „nicht mehr wegzudenken“, wie Zimmermann erklärt. „Nicht umsonst sind meine Einsatzfahrzeuge seit einiger Zeit in Orange gehalten. Dass die ifm in guten wie auch in schwierigen Zeiten niemals an der Partnerschaft gezweifelt hat, ist nicht selbstverständlich und dafür bin ich sehr dankbar.“

Und die Partnerschaft ist über die Jahre gewachsen. Rückblick: 2013 gab es die ersten zarten Kontakte. Zimmermann sprach bei Personalleiter Steffen Fischer vor und stellte ihm sein Projekt „Tim TV“ vor. Als 16-Jähriger stellte er auf einer Internetplattform Betriebe und deren Ausbildungsplätze vor. „Ich war damals selbst Azubi, daher hat das gut in die Zeit gepasst“, erinnert sich Zimmermann zurück. „Gleichzeitig hatte ich so die Möglichkeit, in die Chefetagen zu kommen und dort meinen Sport vorzustellen.“

Bei der ifm hat das geklappt. Martin Buck, selbst vom Motorsport begeistert und Vorstandsvorsitzender des Elektronikunternehmens, fand Gefallen an der Idee, einen aufstrebenden Rennfahrer aus der Region zu unterstützen. Über die Formel 4, LMP3 in Asien und die TCR Germany gingen die Partner Seite an Seite in das ADAC GT Masters – die Liga der Supersportwagen. „Inzwischen kennen mich bei der ifm fast alle und ich fühle mich als Teil des Ganzen“, sagt Zimmermann. „Sieben Jahre prägen eine Partnerschaft – und das auf beiden Seiten.“

Und für diese beiden Seiten war es – laut Pressemitteilung – immer auch wichtig, nicht nur auf simples Sponsoring zu setzen, sondern dieser Partnerschaft auch Leben einzuhauchen. Mit den ifm-Azubis ging es einmal im Reisebus zum Rennwochenende nach Spielberg, Zimmermann veranstaltete Autogrammstunden, Taxifahrten, Racedays und viele andere Gelegenheiten für die ifm-Mitarbeiter, hautnah am Geschehen zu sein. „Mir war das immer wichtig, genau wie der ifm“, betont Zimmermann. „Einen Aufkleber auf dem Auto zu haben ist schön, aber eine Partnerschaft bedeutet sehr viel mehr.“

Für kommendes Jahr hat Zimmermann schon viele Pläne, die er bald verraten kann. „Wir sind noch in Verhandlungen, aber diese laufen sehr gut.“ Dann geht die Partnerschaft in das achte Jahr. Bei Ehepaaren würde man von der blechernen Hochzeit sprechen – für Rennfahrer klingt dies ja irgendwie passend.