Tim Zimmermann bleibt trotz ersten Enttäuschungen zuversichtlich

Tim Zimmermann bleibt trotz ersten Enttäuschungen zuversichtlich
Blickt schon wieder nach vorne: Tim Zimmermann. (Bild: Gruppe C GmbH)
WOCHENBLATT
Redaktion

Langenargen (wb / tmy) – Tim Zimmermann hat in Oschersleben sein 2021er-Debüt im ADAC GT Masters hinter sich gebracht. Zusammen mit seinem Team Grasser Racing und Teamkollegen Steijn Schothorst wollte Zimmermann an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen. In Sachen Rennspeed gelang ihm dies auch – die Ergebnisse zeichneten – laut Pressemitteilung – schließlich aber ein anderes Bild.

Viel spektakulärer hätte der Start in das ADAC GT Masters – so das Management des Rennfahrers weiter – eigentlich nicht laufen können. Einerseits spielte das Wetter rund um die Motorsportarena Oschersleben völlig verrückt, andererseits sei der Renngott an diesen Tagen nicht wirklich auf der Seite von Tim Zimmermann gewesen.

Der Langenargener PS-Profi hatte sich mehr erhofft als Platz 14 sowie eine Fahrt an die Box kurz vor Ende des zweiten Rennens. „Sicherlich ist man da zuerst einmal enttäuscht“, blickte Zimmermann enttäuscht zurück. „Ich weiß aber auch, dass meine Leistung gut war und darauf bauen wir auf.“

Aber: Schon im ersten Zeittraining war irgendwie der Wurm drin. Gerade als Tim Zimmermann zu seinen schnellen Runden ansetzen wollte, blieb ein Konkurrent im Kiesbett stecken. Die Folge waren eine Rote Flagge und fünf verbleibende Qualifying-Minuten, die später kein Fahrer mehr nutzen konnte. Startplatz 16 stand demnach zu Buche, von dem der 24-Jährige auch das Rennen aufnahm.

Nachdem unmittelbar nach dem Start ein Platzregen einsetzte, konnte Zimmermann sein ganzes Können aufbieten und übergab das Auto nach einer halben Stunde auf Rang elf an seinen Teamkollegen Steijn Schothorst. Der Niederländer verlor wieder ein wenig an Boden, rettete aber den Lamborghini Huracan auf dem 14. Platz über die Ziellinie.

„Das war ein ganz ordentliches Rennen und das Team war mit meinem Stint sehr zufrieden“, bilanzierte Zimmermann, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet. „Wir wollten es am Sonntag noch ein bisschen besser machen, denn wir wussten, dass es ziemlich eng war.“ Schothorst, der das zweite Zeittraining fuhr, hatte aber ebenfalls Probleme auf der Strecke und wurde 22.

Nach einem Reifenschaden und ein wenig Pech im Reifenpoker stellte Tim Zimmermann schließlich sein Fahrzeug kurz vor Ende des Sonntagsrennens, ohne Punkte, in der Box ab. „Wir hatten vor dem Fahrerwechsel eh schon einen Reifenschaden“, erklärte er. „Am Ende war der Druck in den Regenreifen auf trockener Strecke so hoch, dass es keinen Sinn mehr hatte.“

Die ersten Meter im ADAC GT Masters 2021 brachten gemischte Gefühle für Zimmermann mit sich. Einerseits konnte er mit den Zeiten und seiner Leistung zufrieden sein. Andererseits war es nicht möglich, diese auch in Punkte und gute Platzierungen umzumünzen. „Ich war natürlich etwas enttäuscht“, stellte Zimmermann klar.

Und weiter: „Allerdings ging auch das Vorjahr so ähnlich los und am Ende stand der Titel für den besten Nachwuchsfahrer. Ich bin also sehr zuversichtlich, dass wir das als Team beim nächsten Mal definitiv besser machen werden.“