Turboschnelles Internet für Oberteuringen Startschuss beim Glasfaserausbau: Projektpartner kommen zusammen

Startschuss beim Glasfaserausbau: Projektpartner kommen zusammen
(v.l.n.r.): Dennis Außerhofer, TeleData; Ralf Meßmer, Bürgermeister Oberteuringen; Mark Kreuscher, Stadtwerk am See; Bernhard Schultes, Zweckverband Breitband Bodenseekreis; Wolfgang Rölle, Komm.Pakt.Net (Bild: STADTWERK AM SEE GmbH & Co. KG)
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Redaktion

Das Stadtwerk am See erschließt bislang unterversorgte Bereiche – so genannte „weiße Flecken“ –  in Oberteuringen flächendeckend im Rahmen des Breitband-Förderprojekts innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre.  

Das turboschnelle Internet ist auf dem Vormarsch: Gemeinsam mit der Gemeinde, dem Zweckverband Breitband Bodenseekreis (ZVBB) und dem Netzbetreiber TeleData bringt das Stadtwerk am See gigabitfähiges Internet nach Oberteuringen. In den nächsten eineinhalb Jahren werden ca. 160 bislang unterversorgte Anschlüsse, sogenannte „weißen Flecken“ erschlossen. Dort, wo bislang weniger als 30 Megabit pro Sekunde an Surfgeschwindigkeit ankommen, sollen nach dem Glasfaserausbau bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde möglich sein. Die Kosten des Glasfaserausbaus belaufen sich in Oberteuringen auf ca. 9,3 Millionen Euro. Gefördert wird der Ausbau zu 50 Prozent vom Bund und zu 40 Prozent vom Land. Die Gemeinde stemmt die restlichen 10 Prozent.

Ralf Meßmer, Bürgermeister von Oberteuringen, kennt die Dringlichkeit beim Thema Breitbandausbau: „Wir haben es alle spätestens während Corona gemerkt: Der Ausbau von Glasfaser ist einfach das A und O. Da müssen wir jetzt anpacken und freuen uns – insbesondere bei unseren Partnerfirmen – die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben“. Denn auch die Förderanträge für das Folgeprojekt wurden bereits fristgerecht gestellt: Dann sind die so genannten grauen Flecken dran, also Gebiete mit derzeit technisch zwischen 30 und 100 Megabit pro Sekunde. Für Wolfgang Rölle, kaufmännischer Vorstand beim Kommunalen Pakt zum Netzausbau (Komm.Pakt.Net), eine klare Sache: „Oberteuringen hat Mut bewiesen und sich frühzeitig um die Einreichung von Förderanträgen gekümmert. Das wird nun belohnt.“ Denn die Bundesregierung hat erst kürzlich die Förderung der grauen Flecken pausiert. Dadurch blicken viele andere Erschließungsprojekte in eine ungewisse Zukunft.

Mark Kreuscher, Bereichsleiter Netze beim Stadtwerk am See, weiß: „In insgesamt elf Gemeinden im Bodenseekreis als Generalübernehmer mehr oder weniger gleichzeitig den Ausbau von Glasfaser voranzutreiben, ist ein echtes Mammutprojekt. Aber wir bringen das nötige Know-How und das passende Partner-Netzwerk mit, um auch Oberteuringen fristgerecht mit schnellem Internet zu versorgen.“

Insgesamt werden knapp 90 Kilometer Leerrohre für den Anschluss von ca. 160 weißen Flecken verlegt. Sind die Glasfaserkabel erst einmal bis in die Gebäude verlegt, übernimmt der regionale Internetprovider TeleData das schlüsselfertige Netz. „Wir freuen uns darüber, unserer Rolle als ‚Netz mit Heimvorteil‘ ein weiteres Mal gerecht werden zu dürfen“, erklärt TeleData-Teamleiter Dennis Außerhofer und bezieht sich dabei auf die kurzen Wege zum Kundenzentrum von TeleData und Stadtwerk am See.

Bernhard Schultes, Geschäftsführer beim Zweckverband Breitband Bodenseekreis (ZVBB), blickt ebenfalls zuversichtlich auf den Glasfaser-Ausbau in Oberteuringen: „Wir gehen Schritt für Schritt vor. Innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre bauen wir die weißen Flecken.“ Doch schon Anfang 2023 stünden schon fest die Ausschreibungen der grauen Flecken im Kalender, die dann bis Ende 2025 fertiggestellt sein sollen.

(Pressemitteilung: STADTWERK AM SEE GmbH & Co. KG)