Stadtamtsrat Winfried Reischmann verabschiedet

Stadtamtsrat Winfried Reischmann verabschiedet
Winfried Reischmann (2. von rechts) erhielt von Bürgermeister Andreas Denzel (rechts) eine Urkunde. Gute Wünsche für den Ruhestand überbrachten auch Stadtbaumeister Rolf Wiedmann (links) sowie Personalratsvorsitzende Margot Welte (2. von links). (Bild: Stadt Ochsenhausen)
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Redaktion

Nach mehr als 40 Jahren im öffentlichen Dienst hat Bürgermeister Andreas Denzel am Mittwoch (21. September) Stadtamtsrat Winfried Reischmann in den Ruhestand verabschiedet.

Bei einer Feier im Kreis der Mitarbeiter, ehemaliger Kollegen und langjährigen Wegbegleitern dankte das Stadtoberhaupt seinem Mitarbeiter für dessen Einsatz für die Stadt: „Ich danke Ihnen für Ihre in den 31 Dienstjahren bei der Stadt Ochsenhausen geleistete Arbeit.“

In einer kurzen Laudatio ließ er den beruflichen Werdegang des Ausscheidenden Revue passieren. Nachdem er wegen eines Unfalls die Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Biberach habe abbrechen müssen, habe er die Ausbildung im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst absolviert.

Nach einer kurzen Zwischenstation in Todtnau habe er als junger Beamter 1991 seinen Dienst bei der Stadt Ochsenhausen angetreten. Mit der damals neu geschaffenen Stelle sei Winfried Reischmann für den Umweltschutz, die Stadtsanierung, das Bauordnungsrecht und den Gutachterausschuss ebenso verantwortlich gewesen wie für die Protokollführung im sogenannten Technischen Ausschuss.

Bürgermeister Denzel erinnerte die Gästeschar daran, dass mit der Verabschiedung in den Ruhestand auch der erste Umweltbeauftragte der Stadt Ochsenhausen seine Tätigkeit beende. Bei einem Streifzug durch die langen Dienstjahre bei der Ochsenhauser Stadtverwaltung ging der Bürgermeister auch auf die sich wandelnden Rahmenbedingungen ein.

Er konstatierte, dass viele neue Aufgaben dazugekommen seien und in ganz erheblichem Maß auch die Komplexität derselben. Er lobte das Verhandlungsgeschick und die Beharrlichkeit des scheidenden Mitarbeiters.

„Aber selbst Sie konnten manche Verhandlungspartner letztlich nicht überzeugen,“ stellte er fest. Mit den besten Wünschen und der Entlassungsurkunde aus dem Dienst verabschiedete er seinen Mitarbeiter in den Ruhestand und wünschte ihm, dass er „den Ruhestand noch recht lange genießen könne“. In Reimform würdigte Stadtbaumeister Rolf Wiedmann seinen langjährigen Kollegen.

Er verriet in einigen Anekdoten, was sich in den wechselvollen Jahren ihrer Zusammenarbeit ereignet hatte. Auch die Personalratsvorsitzende Margot Welte dankte Winfried Reischmann für dessen Tätigkeit in der Mitarbeitervertretung. Sie lobte die gute Zusammenarbeit und seinen Einsatz für die Schwerbehinderten.

Der so Geehrte dankte in seiner Abschiedsrede seinen Kollegen und auch einigen langjährigen Weggefährten, die als Sachverständige mit ihm zusammengearbeitet hatten. Er rief einige für ihn bedeutsame Stationen seiner Arbeit in Erinnerung: „Meine erste Ausstellung im Rathausfoyer war eine Ausstellung zum Thema ‚Abfall‘“, wusste er zu berichten.

Und aus den anfänglichen Energiesparaktionen sei inzwischen eine intensive Zusammenarbeit mit der Energieagentur Biberach geworden, von der die Bürgerinnen und Bürger auch künftig profitieren könnten. Er freue sich, dass mit Mirjam Seif eine kompetente junge Kollegin seine Nachfolge übernehme. „Ich wünsche ihr und der Stadt alles Gute!“

(Pressemitteilung: Stadt Ochsenhausen)