Stadt Sigmaringen feiert einen bunten Neujahrsempfang

Stadt Sigmaringen feiert einen bunten Neujahrsempfang
Die Stadt Sigmaringen feierte am Sonntagabend einen bunten Neujahresempfang in der Stadthalle. (Bild: Stadt Sigmaringen)

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Redaktion

Am Sonntagabend, 22. Januar 2023 lud die Stadt Sigmaringen zum Neujahrsempfang in die Stadthalle. Die ca. 500 Gäste wurden von einem Spalier der Hohenzollern Kürassiere empfangen, bevor Bürgermeister Dr. Marcus Ehm und seine Frau Verena die Anwesenden persönlich vor dem Eingang zur Stadthalle begrüßten.

Für einen gelungenen musikalischen Auftakt sorgte die Stadtkapelle Sigmaringen, die mit den Stücken El Cumbanchero, NORA und Berliner Luft das Abendprogramm eröffneten. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister erfolgte durch Pfarrerin Dorothee Sauer ein ökumenischer Segen für das Jahr 2023.

Stadtrat Elmar Belthle sprach für die vier Bürgermeisterstellvertreterinnen und -stellvertreter, die im Vertretungsfall offizielle Termine für das Stadtoberhaupt wahrnehmen. Im Namen des Gemeinderats bedankte sie sich für die gute und enge Zusammenarbeit mit der Verwaltung und den städtischen Tochterunternehmen. Besonders betonte er bewältigten Krisen und aktuellen Krisenlagen und die Herausforderungen des kommenden Jahres.

Von einer Spalier der Hohenzollern Kürassiere wurden Dr. Marcus Ehm und seine Frau Verena empfangen.
Von einer Spalier der Hohenzollern Kürassiere wurden Dr. Marcus Ehm und seine Frau Verena empfangen. (Bild: Stadt Sigmaringen)

In einem ausführlichen Rückblick auf die Jahre 2020, 2021 und 2022 schaute Bürgermeister Dr. Ehm gemeinsam mit seinen Gästen zurück auf die Corona-Pandemie, die Sigmaringen spätestens im März 2020 erreichte. Doch auch in der Zeit der Einschränkungen und Umstellungen konnten wichtige Projekte wie die Sanierung des Hohenzollern-Gymnasiums oder die Fertigstellung der Forschungsfabrik auf dem Innovationscampus umgesetzt werden.

Im Sommer 2020 eröffnete das Freibad nach einer umfassenden Sanierung wieder seine Tore und der erste Mittelaltermarkt gastierte in Sigmaringen. Zum Jahreswechsel 2020/2021 durfte sich Sigmaringen als erste Kommune im Landkreis über den European Energy Award in Gold freuen. Zwischen „Testen“ und „Impfen“ feierte das Montessori Kinderhaus in Sigmaringen seinen 10. Geburtstag und die Städtepartnerschaft mit Feldkirch in Österreich sein 25. Jubiläum. Der Spatenstich für den Kindergarten „In der Au“ im Herbst 2021 wies bereits auf das Investitionsvolumen von über 23 Millionen Euro hin, das der Sigmaringer Gemeinderat mit dem Haushaltsplan im Januar 2022 beschloss.

Nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie blickte er auf eine erfolgreiche Tourismus-Saison für das Donautal in 2022 zurück und freute sich über die erfolgreichen Veranstaltungen wie die Feierlichkeiten rund um den Heiligen Fidelis, dem Stadtfest sowie die neue ökologische Eisbahn SIG on ICE.

Besonders erfreut zeigte sich Bürgermeister Dr. Ehm über die Beurkundung der Städtepartnerschaft mit der Stadt Thann in Frankreich im Juni und Juli 2022, sowie der Fortführung der Städtepartnerschaft zur Stadt Boxmeer im Rahmen einer städtepartnerschaftlichen Stiftung.

Im Ausblick auf die kommenden Monate führte Bürgermeister Dr. Ehm die Bauvorhaben der Stadt an: Die Eröffnung des neuen Kindergartens in der Au sowie des Donauhäusles stehen an, ebenso der letzte Bauabschnitt der Laizer Hauptstraße. Neuer Wohnraum wird im Bereich des „Hauses am Riedbaum“ sowie in den Teilorten Laiz, Unterschmeien, Oberschmeien und Jungnau geschaffen. Der Um- und Neubau des Feuerwehrhauses in Sigmaringen wirft bereits seine Schatten voraus und mit der Einstellung des ersten hauptamtlichen Feuerwehrkommandanten der Stadt Sigmaringen, Herrn Sven Glatter, wird hier ein weiterer Meilenstein in 2023 gesetzt. Der Jugendfreizeitbereich entlang der Donau wird im kommenden Jahr ebenso erweitert werden durch eine Erweiterung des bisherigen Skateranlage sowie dem Neubau eines Boulderturms.

Abschließend blickte Bürgermeister Dr. Ehm zuversichtlich auf das neue Jahr gab einen Ausblick auf die städtischen Veranstaltungen des Jahres 2023.

Im weiteren Verlauf des Abends überreichte Bürgermeister Dr. Ehm gemeinsam mit Erstem Beigeordneten Manfred Storrer den Ehrenamtspreis der Stadt Sigmaringen an die Solidarische Landwirtschaft Sigmaringen, die Jugendfeuerwehr Sigmaringen sowie den Männergesangsverein Schmeien. Seit 2014 wird der der Ehrenamtspreis von der Stadt Sigmaringen vergeben.

Mit dem Preis sollen Organisationen, Institutionen, Vereine oder Gruppen ausgezeichnet werden, die sich in herausragender Weise ehrenamtlich in der Jugendarbeit engagiert haben oder die außerordentliche Verbesserungen beim ehrenamtlichen Engagement in der Jugendarbeit bewirkt haben oder die sich in besonderer uneigennütziger, herausragender oder vorbildlicher Weise ins Gemeindeleben eingebracht haben. Der Ehrenamtspreis ist mit 1.000 € je Preisträger dotiert.

Als „Partner der Feuerwehr“ gratulierten Bürgermeister Dr. Ehm, Erster Beigeordneter Storrer und Feuerwehrkommandant Jürgen Bossert der Firma „Natalie Schiller Bauleistungen“ als Preisträger. Mit der Ehrung werden jährlich Arbeitgeber ausgezeichnet, die die freiwillige Feuerwehr in besonderem Maße unterstützen, denn die ehrenamtlich organisierten Feuerwehren in Deutschland bekommen zunehmend Probleme, bei Alarmen tagsüber während der Arbeitszeit auf qualifiziertes ausgebildetes Personen in der gebotenen Eile und in ausreichender Zahl zurückgreifen zu können. Fakt ist andererseits, dass Schutz und Hilfe für die Bevölkerung als elementarer Teil der Daseinsvorsorge ohne den Einsatz Ehrenamtlicher flächendeckend nicht leistbar wäre.

Für abwechslungsreiche musikalische Beiträge zwischen den Programmpunkten sorgte die Städtische Musikschule sowie der Kinder- und Jugendchor Little Voices Schmeien, die mit ihren Stücken begeisterten.

Zum Abschluss konnten die Gäste den Abend beim anschließenden Sektempfang und persönlichen Gesprächen ausklingen lassen.

Zum Abschluss konnten sich die Bürgerinnen und Bürger bei einem Sektempfang austauschen.
Zum Abschluss konnten sich die Bürgerinnen und Bürger bei einem Sektempfang austauschen. (Bild: Stadt Sigmaringen)

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten alle Sigmaringer Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Teilnahme anzumelden. Alle Anmeldungen konnten berücksichtigt werden, so dass jeder, der wollte, der Einladung des Bürgermeisters folgen konnte. Der diesjährige Neujahrsempfang diente als Ersatz für die pandemiebedingt ausgefallenen Neujahrsempfänge der Jahre 2021 und 2022.

(Pressemitteilung: Stadt Sigmaringen)