Staatsanzeiger-Award: Bodenseekreis für digitale Wohnraum-Börse ausgezeichnet

Staatsanzeiger-Award: Bodenseekreis für digitale Wohnraum-Börse ausgezeichnet
Freuen sich über die Auszeichnung (v.l.): David Rosenkranz (Leiter des Amtes für Digitalisierung und Organisation), Christoph Keckeisen (Erster Landesbeamter und stellvertretender Landrat) und Natascha Fuchs (Leiterin des Amtes für Migration und Integration). (Bild: Landratsamt Bodenseekreis)

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Redaktion

Der Bodenseekreis ist Preisträger des Staatsanzeiger-Awards 2022. In der Kategorie „Digitalisierung und Innovation“ punktete der Landkreis mit der digitalen und zweisprachigen Wohnraum-Börse „Hospodar“ für Geflüchtete aus der Ukraine.

Gastgeberinnen und Gastgeber, die Geflüchteten eine Unterkunft anbieten möchten, können dort freie Zimmer, Wohnungen oder Häuser einstellen und auf der Suche nach einer Unterkunft schnell und unbürokratisch helfen. Umgesetzt wurde das Projekt vom Amt für Digitalisierung und Organisation sowie vom Amt für Migration und Integration des Landratsamtes.

„Die Auszeichnung mit dem Staatsanzeiger-Award ist ein besonderer Ansporn. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben es innerhalb kurzer Zeit geschafft, die Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger zu kanalisieren und innovativ auf „Hospodar“ zusammenzubringen. Es freut mich, dass der Staatsanzeiger dieses digitale Projekt mit einer Auszeichnung würdigt. Wir sehen dies auch als Wertschätzung für die Zusammenarbeit im Landratsamt in einer humanitären Notsituation“, sagt der Erste Landesbeamte und stellvertretende Landrat Christoph Keckeisen.

Zur Preisverleihung in Stuttgart am vergangenen Donnerstag (19. Januar) waren zahlreiche Vertreter von Kommunal- und Landesverwaltung und den Kommunalen Spitzenverbänden zu Gast. Darunter die Staatsrätin im Staatsministerium, Barbara Bosch, und der geschäftsführende Vorstand des Städtetags Baden-Württemberg, Ralf Broß. Stellvertretend für den Bodenseekreis nahm David Rosenkranz als Leiter des Amtes für Digitalisierung und Organisation die Auszeichnung entgegen.

V.l.n.r.: Staatsanzeiger-Chefredakteur Rafael Binkowski, David Rosenkranz, Amtsleiter Digitalisierung und Organisation Landratsamt Bodenseekreis und Staatsrätin im Staatsministerium, Barbara Bosch.
V.l.n.r.: Staatsanzeiger-Chefredakteur Rafael Binkowski, David Rosenkranz, Amtsleiter Digitalisierung und Organisation Landratsamt Bodenseekreis und Staatsrätin im Staatsministerium, Barbara Bosch. (Bild: Jürgen Schmidt)

In diesem Jahr wurden die Preise in den Kategorien Bürgerbeteiligung, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Mission, Tourismus und Stadtmarketing, Digitalisierung und Innovation sowie Integration und Inklusion vergeben. Insgesamt gab es 65 Bewerbungen. Eine Jury aus Vertretern der Landesministerien, des Städtetags, Gemeindetags, Landkreistags sowie Mitarbeitenden des Staatsanzeigers entschied über die Vergabe.

Verliehen wird der Staatsanzeiger-Award seit 2021 durch das Medienunternehmen. Im Mittelpunkt stehen stets Projekte von Kommunen, Verwaltungen und Behörden aus Baden-Württemberg, die dazu beitragen, das öffentliche Leben mit zu gestalten und den Menschen so einen Mehrwert zu bieten. Vor allem sollen sie dem Vorurteil widersprechen, Verwaltung sei schwerfällig und umständlich.

(Pressemitteilung: Landratsamt Bodenseekreis)