Sportverletzungen – Therapie und Prävention

Sportverletzungen – Therapie und Prävention
Die häufigsten Unfälle beim Sport sind gezerrte oder gerissene Bänder sowie verletzte Sehnen und Gelenke, meist am Knie oder Sprunggelenk. (Bild: © www.tv-wartezimmer.de)
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Redaktion

Freising – Ausreichend Bewegung ist wichtig für einen gesunden Körper, trotzdem können die „falsche“ Sportart oder zu intensive Belastung mehr schaden als nützen. Ein Sturz, eine plötzliche Drehung, ein fehlgesetzter Schritt – und schon geht man zu Boden. Der neue, in Kooperation mit dem Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU e.V.) entstandene TV-Wartezimmer-Film „Sportverletzungen“ informiert jetzt über Therapien und Prävention.

Die häufigsten Unfälle sind gezerrte oder gerissene Bänder sowie verletzte Sehnen und Gelenke, meist am Knie oder Sprunggelenk. Muskeln können überdehnt werden und reißen, Knochen können brechen. Auch permanente Überlastung bleibt nicht folgenlos: Tennisellenbogen oder Werferschulter entstehen zum Beispiel aus ständiger Reizung der Sehnen. Bei vielen Verletzungen an den Gliedmaßen hilft im Notfall die PECH-Regel: Pause – Eis – Compression – Hochlagerung.

„Wer nach Sportverletzungen Beschwerden hat, sollte einen Hausarzt, Orthopäden oder Unfallchirurgen aufsuchen, damit die Schmerzen gelindert und die Funktion wiederhergestellt werden kann – und es schon bald zurück zum Sport geht!“, weiß Markus Spamer, Gründer und Geschäftsführer von TV-Wartezimmer. Europas größtes Gesundheits-TV-Netzwerk bietet seinen Kunden knapp 850 Patientenfilme zu Präventions- und Therapiemöglichkeiten an. Zerrungen, Prellungen und Stauchungen heilen am besten, indem man sie mit Hilfe von Tapes oder Schienen ruhigstellt. Weitere Behandlungsmethoden sind entzündungshemmende Medikamente, Eisanwendung, Umschläge, lokale Injektion mit Schmerzmitteln, Elektro- oder Physiotherapie. Manchmal ist auch eine Operation nötig.

So beugen Sie vor: Die sportlichen Anforderungen müssen mit den körperlichen Voraussetzungen wie Stabilität, Koordination, Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer übereinstimmen. Lassen Sie sich ärztlich beraten, welche Sportart für Sie geeignet ist. Und beginnen Sie jedes Training mit Aufwärmen und Dehnen. Achten Sie auf die geeignete Ausrüstung, genügend Flüssigkeit und dass Sie nicht auskühlen. Und seien Sie achtsam, denn bei erhöhtem Stress, vor allem im Wettkampf, spüren Sie eventuell weniger Schmerz.

Mehr dazu:

https://kunde.tv-wartezimmer.de/film/NjQ4MTl8ZkJUdm1DblViNXlhYjhjUnx0dnc