Mehr „Derbytime“ geht fast eigentlich nicht

Ein Ball der Marke Puma liegt auf dem Hallenboden / Symbolbild
Ein Ball der Marke Puma liegt auf dem Hallenboden / Symbolbild (Bild: picture alliance / foto2press | Oliver Zimmermann)

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Steißlingen (wb / tmy) – Nach der unglücklichen Niederlage gegen den TSV Haunstetten, wobei die Wertung des Protests noch aussteht, geht es für die Steißlinger Damen  am kommenden Sonntag, 17. Oktober, zum 3. Liga-Derby nach Allensbach.

Stand man vor noch nicht allzu langer Zeit noch der Reserve des SVA gegenüber, trifft man nun in einem regulären Ligaspiel auf die erste Mannschaft aus Allensbach (16 Uhr). Der SVA geht hierbei als langjähriges Mitglied der dritten Liga – laut Steißlinger Vereinsmitteilung – als haushoher Favorit in die Begegnung und alles andere als ein Sieg wäre eine herbe Enttäuschung für die Gastgeberinnen.

Und: Auch der Start in die neue Spielzeit verlief aus Sicht des SVA vielversprechend. So konnte man – so der TuS weiter – beide Heimspiele gegen Göppingen und Erlangen souverän gewinnen. Hingegen lief es auswärts noch nicht so rund, konnte man zwar gegen den TS Herzogenaurach mit 26:25 gewinnen, gegen den TSV Wolfschlugen setzte es aber bereits die erste knappe Niederlage zum 22:23-Endstand.

Nichtsdestotrotz stehe Allensbach mit 6:2-Punkten sehr gut da und wird alles daransetzen, die Steißlingerinnen in eigener Halle auf Distanz zu halten. Auf Steißlinger Seite kann man sich hingegen entspannt auf die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison begeben und befreit aufspielen. Mit 4:4-Punkten steht man derzeit auf Platz sieben in der dritten Liga.

Obwohl mit ein bisschen mehr Glück und Abgezocktheit sogar mehr drin gewesen wäre. Auch gegen den ungeschlagenen TSV Haunstetten zeigten die „Blau-Weißen“ wieder eine starke Leistung und führten fast 45 Minuten, ehe man sich am Ende noch geschlagen geben musste. Zudem legte man Protest ein, wurde ein Tor im ersten Spielabschnitt nicht gegeben – der Entscheid des DHB steht noch aus.

Verlassen könne sich der TuS insbesondere auf sein Gegenstoßspiel und den Positionsangriff, da ein Wert von exakt 29 Toren pro Spiel eine eindeutige Sprache darstellt. Neben den beiden Langzeitverletzten Kerstin Lang und Sarina Müller stehen Trainer Sascha Spoo im Derby gegen Allensbach ansonsten nahezu alle Spielerinnen zur Verfügung.

Lediglich hinter dem Einsatz von Gina Wöhr stehe noch ein Fragezeichen. „Unser erstes Derby gegen Allensbach ist natürlich für uns alle ein Riesen-Highlight und ganz klar der bisherige Höhepunkt in dieser Saison“, betont Trainer Spoo. „Wir können ohne Druck in das Spiel gehen und werden versuchen, den großen Favoriten möglichst lange zu ärgern.“

Anwurf ist um 16 Uhr in der Riesenberghalle und die Steißlinger Mädels freuen sich – so der Verein – über jeden Fan, der die kurze Auswärtsfahrt nach Allensbach ebenfalls antritt und den TuS im Derby unterstützt.