Spielzeug ohne Schadstoffe: Das sollten Sie beim Spielzeugkauf beachten

Spielzeug ohne Schadstoffe: Das sollten Sie beim Spielzeugkauf beachten
Ein Kleinkind mit Spielzeug / Symbolbild (Bild: Unsplash / Shirto Yuri GemRed)
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Redaktion

Gutes Spielzeug ist stabil, langlebig und vor allem sicher. Aber wie können Sie gutes von schlechtem Spielzeug unterscheiden? Billiges Spielzeug wird häufiger aus ungeprüften, schadstoffbelasteten Materialien hergestellt als teures und unterliegt meist keiner sorgfältigen Qualitätskontrolle. Leider werden aber auch bei Spielzeugen von Marken-Herstellern hin und wieder Mängel entdeckt.

Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt daher, auf das GS-Zeichen („geprüfte Sicherheit“) zu achten. Spielzeug mit diesem Zeichen wurde von unabhängiger Stelle daraufhin geprüft, ob es in Bezug auf Schadstoffe und Sicherheit geltenden Gesetzen entspricht.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Prüfen Sie Spielzeug im Geschäft oder nach der Lieferung mit allen Sinnen: Sichtbare, riechbare oder fühlbare Fehler weisen darauf hin, dass der Hersteller Qualitätsstandards nicht einhält und es wahrscheinlich auch bezüglich Sicherheit und Schadstoffen nicht so genau nimmt.
  • Achten Sie beim Spielzeugkauf auf das GS-Zeichen. Damit ausgezeichnetes Spielzeug entspricht den gesetzlichen Anforderungen bezüglich Sicherheit und Schadstoffen.
  • Das CE-Zeichen ist kein Prüfzeichen, sondern nur eine Herstellererklärung und bietet bei Spielzeug keine Sicherheit. Trotzdem sollten Sie kein Spielzeug ohne CE-Zeichen kaufen, denn alle Hersteller sind gesetzlich dazu verpflichtet, Spielzeug damit zu kennzeichnen,
  • Wenden Sie sich bei Fragen zu Schadstoffen in Kinderspielzeug und im Haushalt an die Online Schadstoffberatung der Verbraucherzentrale NRW

Mehr Infos: www.verbraucherzentralebawue.de

(Quelle: Verbraucherzentrale Bawü)