Spielgruppen für ukrainische Kinder

Spielgruppen für ukrainische Kinder
Bis zu zehn Stunden pro Woche werden die Kinder in den Gruppen von Ehrenamtlichen und von ukrainischen Müttern beaufsichtigt. (Bild: Stadt Friedrichshafen)
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Redaktion

Friedrichshafen (pr/le) – Um gemeinsam mit anderen Kindern spielen zu können, bieten die Stadt mit Unterstützung des Be-FN Betreuung an Schulen in Friedrichshafen e.V. in der Pestalozzischule und die Katholische Gesamtkirchengemeinde im Jugendraum der St. Petrus Canisius Kirche Spielgruppen für ukrainische Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren an.

Gemeinsam spielen und Freunde finden

„Wir wollen den Jüngsten unter den Geflüchteten das Ankommen bei uns erleichtern und einen zwanglosen Rahmen für die Kinder, die ihre vertraute Umgebung verloren haben, schaffen. In der Spielgruppe können sie mit anderen ukrainischen Kindern spielen, basteln und Freunde kennenlernen“, so Bürgermeister Andreas Köster. Die Spielgruppe bietet auch den Müttern die Möglichkeit, sich mit anderen Müttern auszutauschen und eine kurze Pause vom aktuell sehr herausfordernden Alltag zu ermöglichen.

Entlastung für die Mütter

Bis zu zehn Stunden pro Woche werden die Kinder von Ehrenamtlichen und von ukrainischen Müttern beaufsichtigt. „In der Zeit, in der die Kinder in den Spielgruppen betreut werden, haben die Mütter die Möglichkeit, beispielsweise einen Deutschkurs zu besuchen“, so Köster. Die Betreuung in den Spielgruppen ersetzt damit keine Kita-Betreuung, schafft aber wichtige Entlastung und Ausgleich für Kinder und Mütter.

Weitere Spielgruppen sind in Planung

In der Pestalozzischule und im Jugendraum der St. Petrus Canisiuskirche werden die Kinder an verschiedenen Tagen vormittags betreut. Falls der Bedarf noch größer werden sollte, plant das Amt für Bildung, Betreuung und Sport weitere Spielgruppen an anderen Standorten zu organisieren.

Für Fragen steht Ülkü Cakiroglu vom Amt für Soziales, Familie und Jugend telefonisch unter der Nummer 07541 /203-3218, E-Mail ue.cakiroglu@friedrichshafen.de zur Verfügung.

(Quelle: Stadt Friedrichshafen)