Seit zwei Monaten ohne Heimsieg: FV Ravensburg will Durststrecke beenden

Seit zwei Monaten ohne Heimsieg: FV Ravensburg will Durststrecke beenden
Unter anderem auf die Qualitäten von Ravensburgs Jona Boneberger wird es gegen Bissingen ankommen. (Bild: Wochenblatt Media/David Balzer)

Ravensburg (dab) – Das bittere Spiel in Bruchsal ist abgehakt, beim FV Ravensburg geht der Blick nach vorne: Am Samstag empfängt die Wohlfarth-Elf den FSV 08 Bietigheim-Bissingen in der Cteam-Arena, um nach langer Durststrecke wieder einen Heimsieg einzufahren. Anpfiff zum Oberligaspiel ist um 14 Uhr.

Der letzte Sieg, den der FV Ravensburg vor heimischem Publikum einfuhr, datiert vom 25. September – gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen hieß es damals 4:2.

Danach folgte eine wohl nie dagewesene Häufigkeit an Unentschieden: Sieben der neun folgenden Partien endeten remis, so auch die Begegnung zwischen dem 1.FC Bruchsal und dem FV am vergangenen Wochenende. „Die Unentschieden nerven uns alle sehr, aber wir können nichts mehr daran ändern. Wir schauen nach vorne und werden den kommenden Samstag voller Elan angehen, um endlich wieder Zuhause einen Sieg zu erzielen“, betont Cheftrainer Steffen Wohlfarth.

Moritz Jeggle (18.) und Jona Boneberger (22.) hatten die Wiesentäler in Bruchsal früh mit 2:0 in Führung gebracht, im ersten Durchgang konnten die Hausherren dabei keine nennenswerte Torchance herausspielen. Der Gastgeber agierte erst in der zweiten Halbzeit auf Augenhöhe, „aber letztlich profitieren sie von zwei Blackouts von uns. Das ist bitter, aber mittlerweile abgehakt.“, so Wohlfarth. Bruchsal kam spät durch Treffer in der 87. und in der 89. Minute zum Ausgleich. Damit verpasste es der FV, in der Tabelle ein Stückchen nach oben zu klettern.

Dazu haben die Ravensburger nun am Samstag im Heimspiel gegen Bissingen die Chance: Zwischen der Sport-Union Neckarsulm auf Platz 14 und den Bissingern auf Rang sechs liegen aktuell gerade einmal vier Punkte, mittendrin steht der FV auf Platz zehn. „Klar wirft man mal einen Blick auf die Tabelle. Aber darauf müssen wir nicht schauen, sondern auf unsere Leistung“, weiß Steffen Wohlfarth.