Schülerforschungszentrum Südwürttemberg – Besuch von Frau Ministerin Schopper am Standort Bad Saulgau

Schülerforschungszentrum Südwürttemberg – Besuch von Frau Ministerin Schopper am Standort Bad Saulgau
Besuch Frau Ministerin Schopper (Bild: SFZ)
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Redaktion

Bad Saulgau – Da das Schülerforschungszentrum als Leuchtturmprojekt für das zukünftige MINT-Exzellent-Gymnasium bekannt ist, hat die Frau Ministerin am 11. Oktober das SFZ besucht, um sich ein Bild von dieser tollen Einrichtung zu machen. Der Besuch wurde von der Landtagsabgeordneten Frau Bogner-Unden iniziiert.

In sehr kurzer Zeit hat der geschäftsführende Vorstand Dr. Meuther der Frau Ministerin die Struktur des SFZ-Netzwerkes erklärt.  Das vielfältige Angebot des SFZs wurde an fünf Projektstationen bei einem Rundgang gezeigt. Im Vorfeld konnte Dr. Meuther nochmals deutlich machen, dass das Netzwerk nur durch die großzügige Genehmigung der Deputatsstunden  in dieser Form möglich ist und dass er sich wünscht, dass die Genehmigung dieser Stunden nachhaltig für die Zukunft erfolgt. Ohne die drei Säulen Deputate, Finanzen und Ehrenamt könnte ein SFZ mit diesem großen Netzwerk nicht betrieben werden.

Im Anschluss an die sehr komprimierte Darstellung hat sich Frau Schopper die fünf Experimente angesehen. Das erste Projekt vorgetragen von Simon Kelch, Mathilda Stadler, Franka Lock, Tabea Schultz und Aliyar Dogan zeigt ein Seismometer, mit dem man Erdschwingungen aufzeigen kann. Das nächste Projekt, ein singendes Reagenzglas wurde von Pirmin Groß vorgestellt. Danach konnte Birk Wenzl und Kerem Atmaca mit dem Nitinolmotor den Einsatz einer grünen Energie demonstrieren. Daran an schloß sich das Thema Robotics. Mit Begeisterung haben Luca Schweda und Sophia Ruppert zwei Roboter entwickelt und auch gezeigt, mit welcher Präzision diese einer Linie in einem Parcour folgen können. Als letztes Projekt haben die Geschwister Tim und Christina Miller die Frau Ministerin überzeugt, dass man mit ihrer Erfindung ein Smartphone besser reinigen kann als mit teuren Geräten. Auf diesem Wege konnte sich die Frau Ministerin ein Bild von der Bandbreite der Tätigkeiten im SFZ überzeugen.

Am Ende des Besuches überreichte Dr. Meuther der Frau Ministerin Schopper eine SFZ-Tasse, an der ein sogenannter Umkehrkreisel befestigt war – mit dem Hinweis, dass bei schwierigen Entscheidungen es sich lohnt, den Kreisel in Bewegung zu setzen und dann erst die Entscheidung zu fällen. Mit einem derartigen Kreisel haben schon der Nobelpreisträger Niels Bohr und Wolfgang Pauli gespielt. Auch die äußerst komplexe physikalische theoretische Arbeit Umkehrkreisel wurde der Ministerin überreicht.

Zum Abschluss wurde im zukünftigen MINT-Gymnasium das äußerst aktuelle Projekt „Infektionsgefahr im Klassenzimmer“ durch die SFZler Niklas Hornung und Lennart Holland vom Standort Landkreis Biberach vorgestellt. 

(Pressemitteilung: Schülerforschungszentrum Südwürttemberg)