Schüler und Schülerinnen sammeln und setzen Zeichen gegen den Ukraine-Krieg

Schüler und Schülerinnen sammeln und setzen Zeichen gegen den Ukraine-Krieg
Florian Glaser, Schüler der Differenzierten Werkstufe an der Geschwister-Scholl-Schule, präsentiert unter dem Beifall von SBBZ-Direktor Thomas Sigg (links) und Michal Ondrejcik von „Power Bridge“ (Mitte) stolz den symbolischen Spendenscheck. (Bild: KBZO)
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Redaktion

Weingarten – Sie haben gesägt und geleimt, gebastelt und gemalt, gebacken und verkauft: Schüler und Schülerinnen der Geschwister-Scholl-Schule der Stiftung KBZO stellten in den vergangenen Wochen verschiedene Aktionen auf die Beine, um mit einer daraus resultierenden Spende den Menschen in und aus der Ukraine zu helfen. Zusammengekommen sind am Ende stattliche 2501 Euro, die an Michal Ondrejcik von der Aktionsplattform „Power Bridge“ übergeben wurden.

„Ein schrecklicher Krieg bringt tausende von Menschen in furchtbare Not. Sie brauchen ganz dringend Hilfe und Unterstützung“, erklärten die SMV-Vertreter und Vertreterinnen bei der Übergabe. Deshalb hätten sich die Schüler und Schülerinnen und Lehrer und Lehrerinnen entschieden, auch einen Beitrag zu leisten. Mit Erfolg: „Alle waren begeistert und mit ganzem Herzen dabei.“

Als „herausragend und grandios“ bezeichnete Thomas Sigg die Spendenaktion seiner Schülerinnen und Schüler, die zuletzt immer mehr an Fahrt aufgenommen habe. „Mit dieser Aktion habt Ihr Eurer Schule, der Geschwister-Scholl-Schule, und dem Namen Eurer Schule alle Ehre gemacht; als Geschwister-Scholl-Schule sind wir für Frieden und gegen Krieg und Unterdrückung in der Welt“, sagte der Direktor des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums mit Internat (SBBZ). Genau genommen waren es am Tag der Spendenübergabe exakt 2500,99 Euro – den fehlenden Cent zum aufgerundeten Betrag überbrachte ein Schüler seinem Schulleiter.

Schülerinnen und Schüler formieren sich zu Peace-Zeichen

Michal Ondrejcik bedankte sich für das tolle Engagement und die großartige Spende, deren Verwendungszweck er auch gleich skizzierte: ein Drittel des Geldes werde vor Ort in der Ukraine eingesetzt, ein Drittel für die Flüchtlinge aus der Ukraine in Oberschwaben und ein Drittel diene als „Notkasse für Fälle, in denen schnell gehandelt werden muss“. Sichtlich beeindruckt zeigte sich der Gast aus Baienfurt nicht nur von der Spendensumme im Besonderen, sondern auch von den Schüler und Schülerinnen im Allgemeinen, die sich auf dem Schulhof zu den Klängen von John Lennons Friedenssong „Give Peace a Chance“ zu einem großen Peace-Zeichen aufgestellt hatten.

(Pressemitteilung: Stiftung KBZO)