Reutlinger Prälat Markus Schoch besucht Mariaberg

Reutlinger Prälat Markus Schoch besucht Mariaberg
Der Reutlinger Prälat Markus Schoch (Mitte) ließ sich von Vereinsvorsitzenden Dekan Keinath (li.) sowie Vorstand Rüdiger Böhm (re.) über die Aufgaben und Herausforderungen des diakonischen Unternehmens Mariaberg e.V. informieren. (Bild: Mariaberg e. V.)
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Redaktion

Gammertingen-Mariaberg (zr) – Zu einem ersten Besuch und Austausch kam der am 01. Mai 2022 eingesetzte Reutlinger Prälat Markus Schoch in das diakonische Unternehmen Mariaberg e.V. nach Gammertingen.

Mariabergs Vereinsvorsitzender Dekan Marcus Keinath und Vorstand Rüdiger Böhm informierten den Prälat über die Arbeit und Aufgaben des Unternehmens. Die 175-jährige Geschichte und Entwicklung Mariabergs sowie der Konversionsprozess am zentralen Standort Mariaberg standen dabei im Vordergrund.

Weitere Themen des Treffens waren die Herausforderungen Mariabergs durch die Vorgaben des Bundesteilhabegesetzes, die Auswirkungen des Ukraine-Konfliktes auf die Beschaffung von Energie sowie die damit verbundene zukünftige Finanzierung und deren Auswirkungen auf das Unternehmens sowie die Bewältigung des Fachkräftemangels im Bereich der Eingliederungs- und Jugendhilfe.

Mariaberg e.V. ist ein diakonischer Träger für soziale Dienste mit Angeboten für Menschen mit Behinderung und sozialer Benachteiligung vom Kindes- bis zum Seniorenalter. Die Einrichtung wurde bereits im Jahr 1847 von dem Uracher Amtsarzt Dr. Carl-Heinrich Rösch gegründet. Mit mehr als 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kümmert sich Mariaberg um rund 3.000 Menschen in der Region.

Der Hauptstandort des Mariaberg e.V. ist in Gammertingen. In den letzten Jahren wurden im Zuge der Regionalisierung weitere Einrichtungen und Angebote in den Landkreisen Sigmaringen, Reutlingen, Zollernalb, Alb-Donau, Biberach sowie Stuttgart und Ulm neu geschaffen und insbesondere stationäre Wohnplätze in diese Region verlagert.

Eine Besonderheit Mariabergs ist die Spezialisierung in bestimmten Bereichen. Hierzu zählen das Fachkrankenhaus für Kinder- und Jugendpsychiatrie, das Medizinische Versorgungszentrum Mariaberg sowie Angebote in der Jugendhilfe und im vorschulischen Bereich. Zudem unterstützt Mariaberg als Bildungsträger unterschiedliche Zielgruppen durch Bildungsmaßnahmen sowie besondere Ausbildungen und Berufsschulen bei der Integration ins Arbeitsleben.

In zahlreichen Gemeinden in der Region ist Mariaberg mit der offenen Jugendarbeit betraut. Darüber hinaus organisiert die Einrichtung vielfältige Kultur- und Freizeitveranstaltungen.

(Pressemitteilung: Mariaberg e. V.)