Rentenminderung ausgleichen: Sonderzahlungen bis Jahresende möglich

Rentenminderung ausgleichen: Sonderzahlungen bis Jahresende möglich
Rentenminderung ausgleichen: Die Deutsche Rentenversicherung bietet umfangreiche Beratungen an. (Bild: picture alliance / SvenSimon | FrankHoemann/SVEN SIMON)
WOCHENBLATT
Redaktion

Wer seine Altersrente vor der gesetzlichen Regelaltersgrenze erhalten möchte, muss in der Regel eine Rentenminderung in Kauf nehmen: Für jeden Monat, den Versicherte früher in Rente gehen, erhalten sie 0,3 Prozent Abschläge. Pro Jahr sind das 3,6 Prozent. Mit gesonderten Beitragszahlungen kann diese Rentenminderung aber ausgeglichen werden.

Wer sich bis Jahresende für so eine Sonderzahlung entscheidet, kann noch von günstigeren Konditionen profitieren.

Wer mindestens 50 Jahre alt ist und die Voraussetzungen für eine vorgezogene Altersrente erfüllen kann, hat die Möglichkeit seine Abschläge bei einer Altersrente auszugleichen. Auf Antrag erstellt die Rentenversicherung eine Auskunft über die Höhe der maximal möglichen Sonderzahlung. Die Berechnung ist an die geltenden Rechengrößen der Rentenversicherung gekoppelt. Danach steigt im kommenden Jahr der zu zahlende Betrag um rund elf Prozent.

Einmalzahlung oder Teilbeträge

Wer über eine Sonderzahlung nachdenkt, sollte sich daher noch in diesem Jahr mit der Rentenversicherung in Verbindung setzen und einen entsprechenden Antrag stellen. Die bei Antrag günstigen Konditionen gelten weiter, sofern innerhalb von drei Monaten nach Erteilung der Auskunft über die Höhe der möglichen Sonderzahlung gezahlt wird. Der Antrag und auch die erteilte Auskunft sind keine Verpflichtung für eine solche Sonderzahlung. Die Ausgleichssumme kann als Einmalzahlung oder in Teilbeträgen geleistet werden. 

(Quelle: Deutsche Rentenversicherung)