Aktion in Tuttlingen: 72 Stunden um die Welt zu verbessern

Landrat Bär mit den Verantwortlichen des Dekanatjugendreferats.
Landrat Bär mit den Verantwortlichen des Dekanatjugendreferats. (Bild: Landratsamt Tuttlingen)

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In 72 Stunden gemeinsam die Welt ein kleines bisschen besser machen. Die 72-Stunden-Aktion des BDJK-Diözesanverbandes geht im Landkreis Tuttlingen bereits in die fünfte Runde.

Jugendliche des Landkreises sind aufgerufen sich mit sozialen Projekten zu engagieren. Die Projekte sollen politische, gesellschaftliche und ökologische Themen aufgreifen. Vom 18. bis 21. April 2024 ist es den Gruppen in 72 Stunden möglich ihre Aktionen durchzuführen. Wichtig ist, die Projekte müssen realistisch und in der vorgegebenen Zeit umsetzbar sein.

„Neben möglichen Bauprojekten liegt der Fokus auf dem sozialen Charakter, so können zum Beispiel der Bau eines Klettergerüsts mit einem Kletterwettbewerb oder die Gestaltung von Grünflächen als Bildungsprojekt zur nachhaltigen Entwicklung von Lebensräumen verbunden werden“, so die betreuende Dekanatsjugendreferentin Jenny Dörner.

Mitmachen können alle, die sich für eine solidarische, offene und gerechte Gesellschaft einsetzen möchten. Die Altersspanne der Gruppen sollte zwischen 9 und 27 Jahren liegen, mit mindestens einer Gruppenleiterin oder einem Gruppenleiter über 18 Jahren.

Zum Auftakt haben sich die drei Schirmherren Landrat Stefan Bär, leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit Donau-Heuberg Gerwin Klose und Lehrer Sören Lurz im Landratsamt Tuttlingen getroffen. Gemeinsam werden sie die 72-Stunden-Aktion im Rahmen ihrer Möglichkeiten bestmöglich unterstützen.

„Wir setzen mit der 72-Stunden-Aktion und der gemeinsamen Schirmherrschaft ein Zeichen für ein solidarisches Miteinander. Ein wichtiges Zeichen in diesen unsicheren Zeiten“, erklärt Landrat Stefan Bär.

Die Aktion wird am 18. April 2024 auf dem Innenhof des Landratsamtes durch die Schirmherren gestartet.

Die Anmeldung einer Aktionsgruppe ist unter 72stunden.de/anmelden möglich. Interessierte Sponsoren oder Spender können sich in Form von Geld- oder Sachspenden in die Projekte einbringen, um die Kinder und Jugendlichen zu unterstützen. Außerdem werden noch Projektgeber mit Ideen für Einrichtungen, Dörfer oder Wohnquartiere gesucht.

(Pressemitteilung: Landkreis Tuttlingen)