TWS Netz betreut weiterhin das Gasnetz der Gemeinde Wilhelmsdorf

TWS Netz betreut weiterhin das Gasnetz der Gemeinde Wilhelmsdorf
(v. l.): Unterzeichneten den neuen Gaskonzessionsvertrag zwischen der Gemeinde Wilhelmsdorf und der TWS Netz GmbH: Michael Scheible, TWS-Bereichsleiter Technik, Sandra Flucht, Bürgermeisterin von Wilhelmsdorf, Helmut Hertle, Geschäftsführer der TWS Netz und Stephan Gerster, Leiter Rechnungsamt. (Bild: Gemeinde Wilhelmsdorf)

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Planungssicherheit auf beiden Seiten für die nächsten 20 Jahre: Das haben die TWS Netz GmbH und die Gemeinde Wilhelmsdorf am Montag (1. Juli) vertraglich vereinbart: Der Netzbetreiber ist auch in den kommenden zwei Jahrzehnten für die Gasinfrastruktur auf der Gemarkung der Gemeinde Wilhelmsdorf verantwortlich. Zur Unterzeichnung sind die Bürgermeisterin von Wilhelmsdorf, Sandra Flucht, sowie Helmut Hertle, Geschäftsführer der TWS Netz GmbH und Michael Scheible, TWS-Bereichsleiter Technik, zusammengekommen.

„Die TWS Netz hat bei der Konzessionsvergabe durch ihre Konzepte für die Zukunftsgestaltung der Versorgung sowie durch hohe Qualitätsstandards überzeugt. Außerdem sind wir mit der bisherigen Arbeit sehr zufrieden, wir schätzen einen lokalen und kompetenten Partner an unserer Seite. Wir freuen uns sehr, dass die bewährte Kooperation weitergeht“, sagt Sandra Flucht.

Helmut Hertle ergänzt: „Es ist uns wichtig, den Kommunen in der Region als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen und sie gemeinsam bei der Energiewende zu unterstützen. Wir schätzen das Vertrauen, das die Gemeinde Wilhelmsdorf uns entgegenbringt. Es ist für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich.“ Der Vertrag gilt rückwirkend zum 1. Juni 2024 und ist auf eine Dauer von 20 Jahren ausgelegt, also bis zum 31. Mai 2044.

Frühzeitige Weichenstellung für die Zukunft

Die vorhandene Gasinfrastruktur wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle für die Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft spielen. „Durch das Erdgasnetz kann auch Bio-Erdgas transportiert werden. Und es kann als Speichermedium dienen zum Beispiel für Wasserstoff, wodurch das Naturangebot an Sonnen- und Windenergie besser ausgenutzt werden kann“, erklärt Helmut Hertle. Deshalb seien die Gasnetze auch ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Strom- und Wärmewende.

„Wir werden die vorhandenen Gasnetze also noch eine ganze Weile brauchen und gut nutzen können. Für welche Gase und in welchem Umfang, das hängt von der Entwicklung auf dem Weltmarkt und der Geschwindigkeit des weiteren Umbaus der Energieversorgung in Deutschland ab“, informiert der Geschäftsführer und ergänzt: „Wir befinden uns gerade mitten in der Transformation des Energiesektors. Die TWS Netz leistet ihren Part für eine zukunftssichere Versorgung, indem sie ihre Netze heute auf die Bedingungen von Morgen vorbereitet.“

Hintergrund

Mit dem Konzessionsvertrag räumt eine Kommune dem Versorger das Recht ein, Gemeindegrundstücke, öffentliche Straßen, Wege und Plätze für das Verlegen von Versorgungsleitungen zu nutzen. Dafür entrichtet das Unternehmen eine jährliche Konzessionsabgabe an die Gemeinde.

(Pressemitteilung: TWS)