Mit gefühlvollem Pop möchte Newcomer Myle beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC) überzeugen. Der 25-Jährige tritt mit seinem Song «A OK» an. Sein Beitrag sei eine «fette Umarmung» für das Publikum, sagte der aus Ravensburg stammende Musiker der Deutschen Presse-Agentur. Stilistisch beschreibt er seine Musik als «gitarrengetrieben Pop-Mucke». Auf aufwendige Showelemente verzichte er bewusst. «Ich bin einfach der Typ mit der Gitarre.»
Hinter dem Künstlernamen Myle steckt Milo Hoelz, der bereits seit mehreren Jahren eigene Musik macht. Als Support-Act stand er unter anderem für James Blunt, Álvaro Soler und Wincent Weiss auf der Bühne. Schon seit seiner Kindheit spielt der Pop-Musiker Gitarre und Klavier. Unter seinem Künstlernamen, der früher sein Spitzname gewesen sei, veröffentliche er seit vier Jahren Musik.
Myle ist Deutsch-Amerikaner, seine Mutter stammt aus New York. Inzwischen lebt der Musiker in Berlin.
Song für Fan geschrieben
Entstanden sei sein ESC-Beitrag aus dem Austausch mit seiner Community. «Ich habe ihn geschrieben für einen meiner Fans» mit mentalen Problemen, erklärte Myle. Der Song solle als kleiner Hoffnungsschimmer dienen. «Ein kleines Manifest, dass es am Ende doch irgendwie gut wird».
Mit Vorfreude, aber auch mit großem Respekt blickt der Künstler auf die ESC-Bühne. «Das Setting wird ein neues, auf das ich mich riesig freue – und auf das ich auch sehr aufgeregt bin.»
Das Live-Event «Eurovision Song Contest – Das Deutsche Finale 2026» wird am 28. Februar ab 20.15 Uhr im Ersten übertragen. Insgesamt neun Musik-Acts bewerben sich darum, Deutschland im Mai beim Eurovision Song Contest (ESC) in Wien zu vertreten, wie die ARD am Donnerstag in Hamburg mitteilte.