Ein schwerer Arbeitsunfall bei Hangsicherungsarbeiten in Lindau führte zu schweren Verletzungen zweier Bauarbeiter.
Die Arbeiter einer beauftragten Baufirma waren damit beschäftigt, einen Graben am Fuße eines Hangs auszuheben. Dieser sollte später mit Steinen gefestigt werden, um die Stabilität des Hangs zu gewährleisten. Doch während der Ausgrabungsarbeiten ereignete sich das Unglück: Der Hang geriet ins Rutschen und mehrere Stützsteine, die oberhalb des Grabens platziert waren, stürzten mit in die Tiefe.
Schwerverletzte an den Beinen
Die beiden Arbeiter, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks im Graben befanden, wurden an den Beinen schwer verletzt. Aufgrund der Schwere der Verletzungen musste der Rettungshubschrauber angefordert werden, um die Männer schnellstmöglich in ein Krankenhaus zu bringen. Ihr Zustand wird als kritisch, aber stabil beschrieben.
Ermittlungen laufen
Nun ermitteln Polizei und Berufsgenossenschaft, ob bei den Bauarbeiten Sicherheitsvorgaben missachtet wurden. Die zentrale Frage ist, ob der Hang ordnungsgemäß gesichert war und ob es möglicherweise Versäumnisse bei der Risikoeinschätzung gab. Ziel der Untersuchung ist es, ähnliche Unfälle in Zukunft zu verhindern und die Sicherheitsstandards zu überprüfen.