Feuerwehr rettet Hund aus verrauchter Wohnung

Am Samstagmorgen retteten Feuerwehrkräfte einen Hund aus einer verrauchten Wohnung.
Am Samstagmorgen retteten Feuerwehrkräfte einen Hund aus einer verrauchten Wohnung. (Bild: Davor Knappmeyer)

Davor Knappmeyer
Davor Knappmeyer

Am Samstagmorgen gegen 8 Uhr wurden die Feuerwehren aus Weissensberg und Sigmarszell in den Weissensberger Ortsteil Rehlings alarmiert. Eine aufmerksame Nachbarin hatte eine Rauchentwicklung und Brandgeruch aus einer Wohnung bemerkt und sofort die Feuerwehr verständigt.

Da zunächst unklar war, ob sich noch Personen in der Wohnung befanden und ein Hund vermutet wurde, mussten die ersten Einsatzkräfte die Wohnungstür gewaltsam öffnen.

Nach dem Zutritt der Feuerwehr war schnell klar, was die Rauchentwicklung verursacht hatte – eine verschmorte Tupperdose, die auf einer eingeschalteten Herdplatte stand. Auch den Hund fanden die Einsatzkräfte vor und retteten ihn aus der Wohnung.

Während des Einsatzes traf dann auch die Mieterin ein. Die Feuerwehr übergab ihr den Hund und sprach ihr die Empfehlung aus, den Vierbeiner beim Tierarzt durchchecken zu lassen, um sicher zu stellen, dass er keine gesundheitlichen Schäden durch den Rauch davongetragen hat. Personen wurden nicht verletzt.

Zahlreiche Kräfte waren vor Ort im Einsatz.
Zahlreiche Kräfte waren vor Ort im Einsatz. (Bild: Davor Knappmeyer)

Im Einsatz waren insgesamt sechs Feuerwehrfahrzeuge, sowie ein Rettungswagen mit drei Einsatzkräften und zwei Streifenwagen der Polizei mit insgesamt vier Beamten. Nach rund 60 Minuten konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.

Die schnelle Reaktion der Nachbarin und das koordinierte Vorgehen der Rettungskräfte haben dazu beigetragen, dass Schlimmeres verhindert wurde und der Hund wohlbehalten gerettet werden konnte.