Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr Sonderdampfzug kollidiert mit Hindernissen auf Gleisen

Sonderdampfzug kollidiert mit Hindernissen auf Gleisen
Der Dampfsonderzug kollidierte mit mehreren Gegenständen, die bei Uhldingen-Mühlhofen auf den Gleisen lagen. Symbolbild. (Bild: jgorzynik // iStock / Getty Images Plus)

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Der mit 74 Passagieren besetzte Dampfsonderzug ‚Bodensee-Express‘ hat am Wochenende mehrere Gegenstände überfahren. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, es entstand jedoch ein Sachschaden in fünfstelliger Höhe. Die Bundespolizeiinspektion Konstanz hat Ermittlungen eingeleitet.

Ein Sonderdampfzug eines gemeinnützigen Vereins aus der Schweiz war am Samstagmittag auf der Fahrt von Schaffhausen nach Lindau, als er bei Uhldingen-Mühlhofen mehrere metallische Gegenstände, die auf beiden Schienen lagen, erfasste.

Rund 40.000 Euro Sachschaden

Der Bodensee-Express hatte zum Zeitpunkt der Kollision eine Geschwindigkeit von etwa 40 km/h. Im Zug befanden sich 74 Passagiere, zu Verletzungen der Reisenden kam es nicht.

Ersten Informationen zufolge entstand am Schienenfahrzeug ein mutmaßlicher Sachschaden von bis zu 40.000 Euro. Nach der Unfallaufnahme durch eine alarmierte Streife der Bundespolizei konnte der Zug seine Fahrt jedoch fortsetzen.

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr – Zeugen gesucht

Die Bundespolizeiinspektion Konstanz hat Ermittlungen wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet und betont: Auf den Schienen befindliche Hindernisse können einen Zug zur Entgleisung bringen. Durch umherfliegende Schottersteine oder Teile der Hindernisse gefährden Täter nicht nur sich selbst erheblich, sondern auch Zugpassagiere, wartende Reisende und andere unbeteiligte Personen.

Zeugen, welche sachdienliche Informationen zum Tathergang oder dessen Hintergründen geben können, werden gebeten, sich unter 07531 / 1288 – 0 mit der Bundespolizeiinspektion Konstanz in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt die Bundespolizei auch unter der kostenfreien Hotline 0800 6 888 000 entgegen.

(Quelle: Bundespolizeiinspektion Konstanz)