Elias Wiebel vom Bundesstützpunkt Friedrichshafen erreicht mit Sebastian Zacharias bei der U19-Beachvolleyball-DM in Laboe überraschend Platz vier.
Auf Rang 17 gesetzt, gingen Elias Wiebel vom VfB Friedrichshafen/Volley YoungStars und sein Partner Sebastian Zacharias vom TV Rottenburg in die deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften der U19-Jugend. Die Medaillen holten am Ende die drei Teams, die vor dem Turnier auf den Plätzen eins bis drei gesetzt waren.
Bundesstützpunkttrainer Adrian Pfleghar verfolgte die Meisterschaft per Livestream und zeigte sich beeindruckt von der Leistung des Häfler-Rottenburger Duos. „Es ist sehr erfreulich, dass sich das spezielle Training im Sand, dass unser Co-Trainer Leon Zimmermann über Wochen hinweg ausgearbeitet und angeboten hat, auf diese Weise ausgezahlt hat“, so Pfleghar.
Nur gegen die späteren Sieger verloren
In ihren drei Gruppenspielen mussten sich Wiebel und Zacharias lediglich den an Nummer eins gesetzten späteren Turniersiegern Lasse Hüper aus Kiel und Hannes Ludwig aus Berlin geschlagen geben. Beide Partien der Zwischenrunde sowie das Viertelfinale entschied das württembergische Duo dank intelligenter Spielweise, Ruhe und Gelassenheit größtenteils souverän für sich.
Damit zogen Wiebel und Zacharias ins Halbfinale ein. Dort trafen sie erneut auf Hüper und Ludwig. Die an Position eins gesetzten Gegner waren mit ihren harten und platzierten Aufschlägen auch im zweiten Aufeinandertreffen nicht zu knacken.
Niederlage im Spiel um Platz drei
Im anschließenden Spiel um den dritten Platz trafen Wiebel und Zacharias auf Luk Hansen vom TSB Flensburg und Mark Lüdemann vom FC St. Pauli. Die Partie endete mit 0:2 aus Sicht des württembergischen Duos.
Trotz der beiden Niederlagen zum Abschluss fiel das Fazit von Ralf Hoppe, Präsident des Volleyball-Landesverbands Württemberg (VLW) und Stützpunktleiter, positiv aus: „Allein der Einzug ins Halbfinale ist ein sehr großer Erfolg für die Jungs und die Nachwuchsarbeit in unserem Landesverband.“
(Quelle: Volley YoungStars Friedrichshafen)