Schnelles Internet im Deggenhausertal

Schnelles Internet im Deggenhausertal
v.l.n.r.: Mark Kreuscher, Bereichsleiter Netze STADTWERK AM SEE; Armin Walter, kaufmännischer Geschäftsführer TeleData; Ministerialdirigent Dr. Arndt Möser, Abteilungsleiter im Innenministerium Baden-Württemberg; Fabian Meschenmoser, Bürgermeister der Gemeinde Deggenhausertal. (Bild: Stadtwerk am See)

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Die Häfler Bietergemeinschaft Stadtwerk am See und TeleData bringen innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre schnelles Internet ins Deggenhausertal. Im Fokus steht dabei die flächendeckende Erschließung von bislang unterversorgten Bereichen, den sogenannten „grauen Flecken“.

Dazu zählen Hausanschlüsse, bei denen bislang weniger als 100 Megabit/Sekunde an Surfgeschwindigkeit ankommen. Bund, Land und Gemeinde fördern das Breitbandprojekt vollumfänglich. Deshalb ist der Anschluss für betroffene Haushalte kostenlos.

Spatenstich beim turboschnellen Internet im Deggenhausertal: Gemeinsam mit der Gemeinde und dem beauftragten Netzbetreiber TeleData, bringt das Stadtwerk am See schnelles Internet zu den Bürgern im Deggenhausertal. Genauer: nach Untersiggingen, Mennwangen, Wittenhofen, Obersiggingen, Urnau, Roggenbeuren, Deggenhausen, Ellenfurt, Grünwangen, Harresheim und in den Bauabschnitt „Bürgerinitiative“, nordöstlich von Wittenhofen in Richtung Höchsten.

Etwa 1.000 dort angesiedelte und unterversorgte Hausanschlüsse, sogenannte „graue Flecken“, bei denen bislang weniger als 100 Megabit/Sekunde an Surfgeschwindigkeit ankommen, profitieren dadurch endlich von turboschnellem Internet. Zum Vergleich: nach dem Glasfaserausbau sind bis zu 1.000 Megabit/Sekunde möglich. Die Kosten des Glasfaserausbaus im Deggenhausertal belaufen sich auf rund 18 Millionen Euro. 90 Prozent der Kosten sind durch Fördertöpfe von Bund (50 Prozent) und Land (40 Prozent) finanziert. Die Gemeinde stemmt die restlichen 10 Prozent.

Fabian Meschenmoser, Bürgermeister der Gemeinde Deggenhausertal, kennt die Bedeutung des Themas Breitbandausbau und sieht ihn als „Paukenschlag auf dem Weg in eine digitale Zukunft, der unserer Bürgerschaft einen deutlichen Mehrwert bieten wird“. Mit TeleData und dem Stadtwerk am See habe man erneut die richtigen, bestens aufeinander eingespielten Partner an der Hand.

Besonders freut Meschenmoser, dass die lückenlose Finanzierung bereits steht: „Dank des Förderprogramms Gigabit, also dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr und dem Programm Gigamitfinanzierung des Landes Baden-Württemberg können wir allen untersorgten Haushalten bei uns im Tal der Liebe den Glasfaseranschluss ermöglichen – und zwar völlig kostenlos“.

Auch beim Stadtwerk am See freut man sich über den „Heimvorteil“ beim Ausbau von Glasfaser:

„Als Netzeigentümer kennen wir die Region, insbesondere das Deggenhausertal, in- und auswendig. Wir sind hier zuhause. Dieser Umstand spielt uns in Sachen Netzkenntnis natürlich in die Karten, erklärt Mark Kreuscher, Bereichsleiter Netze beim Stadtwerk am See. Und weiter: „Mit einer Gesamt- Trassenlänge von rund 87 Kilometern und circa 180 Kilometer Leerrohreinsatz steht einiges auf dem Plan. Aber wir bringen das nötige Know-How und das passende Partner-Netzwerk mit, um auch das Deggenhausertal fristgerecht mit schnellem Internet auszustatten.

Mit dem Spatenstich fiel nun der offizielle Startschuss zum „graue Flecken“-Ausbau im Deggenhausertal. Die Bauphase soll im vierten Quartal 2026 abgeschlossen sein. Danach übernimmt der Internetanbieter TeleData das schlüsselfertige Netz und packt die Leistung in die neu verlegten Leitungen. „Die Bürgerinnen und Bürger im Deggenhausertal können sich auf uns und unser attraktives Angebot verlassen: mit unseren Glasfaserprodukten ist turboschnelles surfen, gleichzeitiges streamen, im Home-Office arbeiten oder fernsehen in HD-Qualität kein Problem mehr“, verspricht Armin Walter, kaufmännischer Geschäftsführer von TeleData.

Auch Ministerialdirigent Dr. Arndt Möser, Abteilungsleiter im Innenministerium Baden-Württemberg, gratuliert: „Breitbandausbau ist keine Pflichtaufgabe einer Kommune, aber die Bürgerinnen und Bürger haben die klare Erwartungshaltung, dass diese wichtige Infrastruktur vorhanden ist. Von daher freue ich mich und gratuliere dem Deggenhausertal, dass diese wichtige Zukunftsaufgabe klar erkannt wurde und damit auch das wichtige Zeichen gesetzt wird, dass den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger Rechnung getragen wird. Die Zukunft ist digital und das Deggenhausertal wird digital.“

Ob Ihr Hausanschluss zu den geförderten Anschlüssen zählt, sowie viele weitere Fragen werden hier beantwortet: stadtwerk-am-see.de/glasfaser-deggenhausertal

(Pressemitteilung: STADTWERK AM SEE)