64 Sportvereine erhalten Übungsleiterzuschüsse

64 Sportvereine erhalten Übungsleiterzuschüsse
Sportkreis-Präsidentin Eveline Leber. (Bild: Sportkreis Bodensee e.V.)

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Lizenzierte Übungsleiter und Trainer der Mitgliedsvereine des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) haben im vergangenen Jahr mindestens 3,94 Millionen Trainings- und Bewegungsstunden abgehalten. Das geht aus der jährlichen Bilanz des WLSB-Zuschussprogramms „DOSB-Lizenzinhaber“ hervor. Etwa 90 Prozent aller eingereichten Stunden konnten bezuschusst werden, wofür der WLSB 8,794 Millionen Euro an 2933 Vereine ausgezahlt hat. Das Zuschussprogramm ist damit der größte Fördertopf des WLSB.

Im Sportkreis Bodensee erhielten für 2023 genau 64 Vereine Fördermittel von insgesamt 229 310 Euro. Die Vereine hatten 736 ehrenamtlich tätige und lizenzierte Übungsleiter und Trainer gemeldet, die im vergangenen Jahr 98 639 Stunden Vereinssport geleitet hatten. Sportkreis-Präsidentin Eveline Leber sagt dazu: „Das ist eine großartige Leistung, die die Übungsleiter und Trainer tagtäglich erbringen und kann nicht hoch genug geschätzt werden! Sie ermöglichen, dass Kinder und Jugendliche für einen geringen Vereinsbeitrag ein fachkundiges Sportangebot bekommen.“

„Die Übungsleiter und Trainer sind das Herz eines jeden Sportvereins“, sagt WLSB-Präsident Andreas Felchle, „was sie Woche für Woche leisten, kann nicht hoch genug geschätzt werden.“ Viele Vereine hätten jedoch aufgrund der derzeit großen Nachfrage vor allem im Kindersport viel zu wenige Übungsleiter und Trainer. „Durch die Corona-Pandemie hat sich die Lage eher noch verschlechtert. Deshalb müssen wir den Einsatz von Trainern und Übungsleitern wieder attraktiver machen“, ergänzt Felchle. Eine höhere Übungsleiterpauschale oder mehr Wertschätzung wie mit einer attraktiven landesweiten Ehrenamtskarte seien dabei nur zwei Möglichkeiten. Auch für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Ehrenamt zu sorgen, könne helfen, erklärt der WLSB-Präsident.

Da die Förderung von 2,50 Euro je Stunde jedoch auf höchstens 200 Stunden je lizenziertem Trainer und Übungsleiter begrenzt ist, konnten nicht alle nachgewiesenen Einheiten gefördert werden. Rund zehn Prozent aller gemeldeten Stunden aus ganz Württemberg konnten nicht berücksichtigt werden.

(Pressemitteilung: Sportkreis Bodensee e.V.)