Rund 900 Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich beim Projekttag „WasserVision – Wasser ist Leben“ in Biberach mit den Folgen des Klimawandels und nachhaltigem Wasserschutz. Die interaktive Veranstaltung vermittelt Wissen über den verantwortungsvollen Umgang mit einer der wichtigsten Ressourcen.
Die Zukunft der Ressource Wasser stand im Mittelpunkt des Projekttags „WasserVision – Wasser ist Leben“ am Kreis-Berufsschulzentrum (BSZ) Biberach. Rund 900 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil, die durch die Unterstützung der Stiftergemeinschaft der Stiftung pro bono BC der Kreissparkasse ermöglicht wurde.
Interaktive Einblicke in den globalen Wasserverbrauch
Schülerinnen und Schüler der Gebhard-Müller-Schule, der Karl-Arnold-Schule und der Matthias-Erzberger-Schule kamen im BSZ zusammen. Die Bibliothek/Mediothek des Kreis-Berufsschulzentrums organisierte die Veranstaltung mit und ergänzte sie durch eine umfassende Themenausstellung.
Im Atrium der Gebhard-Müller-Schule präsentierte der gemeinnützige Verein Multivision e.V. in mehreren Durchgängen eine interaktive Mischung aus Quiz, Videoclips und Vorträgen. Im Mittelpunkt stand unter anderem der Verbrauch von sogenanntem „virtuellem Wasser“, also der Wassermenge, die bei der Herstellung von Produkten benötigt wird. Für die Produktion einer einzigen Jeans werden beispielsweise bis zu 11.000 Liter Wasser verbraucht.
Klimawandel und regionale Folgen im Fokus
Neben dem globalen Wasserkreislauf wurden auch die Auswirkungen des Klimawandels thematisiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf regionalen Herausforderungen wie Hochwasser und Starkregen.
Die Veranstaltung zeigte auf, wie ein energie- und wasserintensiver Lebensstil sowie Wasserverschwendung und Wasserverschmutzung Ökosysteme und Menschen weltweit belasten.
„Die Veränderung im Wasserdargebot durch die Folgen des Klimawandels und die Übernutzung der lebensnotwendigen Ressource fordert uns alle heraus“, erklärte Stefan Simonis von Multivision e.V. „Das Bildungsprojekt ‚WasserVision‘ schafft dafür Bewusstsein und zeigt Lösungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem kostbaren Gut Wasser auf. Ziel sei es, Jugendliche zu motivieren, Stellung zu beziehen und ihre Zukunft aktiv und nachhaltig mitzugestalten.“
(Quelle: Landkreis Biberach)