Nachhaltigkeit macht Schule Schülerinnen werden Ernährungsmentorinnen in Biberach

Schülerinnen werden Ernährungsmentorinnen in Biberach
Zum Abschluss erhielten des Mentorenprogramms „Nachhaltig essen“ erhielten die Teilnehmerinnen ein Zertifikat. Im Bild: Dr. Jeanette Giray Lehrkraft an der Matthias-Erzberger-Schule, Heinrich Baur, Referent, Mona Feuser, Melissa Rapp, Heike Hann Lehrkraft an der Mühlbachschule, Marie Mayer, Eva Wiedmeier, Marion Braun Lehrkraft an der Mühlbachschule, Alina Engelhofer, Esmanur Özgün, Felix Teufel, Amtsleiter Landwirtschaftsamt, Emilija Kramüller, Sophia Evers, Lehrkraft an der Mali-Schule, Chayen Oberst, Habiba Kaker, Robin Biesinger, Lehrkraft an der Mali-Schule und Sabine Aßfalg Lehrkraft an der Fachschule Biberach. (Bild: Landratsamt Biberach)
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Zwölf Schülerinnen aus dem Landkreis Biberach sind zu Mentorinnen für nachhaltiges Essen ausgebildet. Ihr Wissen bringen sie künftig mit eigenen Projekten in ihre Schulen ein.

An fünf Programmtagen beschäftigten sich die Jugendlichen mit unterschiedlichen Aspekten einer nachhaltigen Lebensweise. Begleitet wurden sie dabei von Christine Schuster und Sabine Aßfalg, Referentinnen der Biberacher Ernährungsakademie (B-EA). Ziel war es, die Bedeutung nachhaltiger Ernährung für den persönlichen Alltag und das Leben an der Schule kennenzulernen.

Nach einem ersten Kennenlernen näherten sich die angehenden Mentorinnen dem Thema Nachhaltigkeit kreativ und erstellten großformatige Collagen. Anschließend standen verschiedene Schwerpunkte auf dem Programm.

Von Fair Trade bis Lebensmittelrettung

Gisela Raunecker vom Weltladen Biberach erarbeitete mit der Gruppe das Thema „Fair-Trade“. Stefan Schreiber vom Abfallwirtschaftsbetrieb informierte über Möglichkeiten, Verpackungsmüll zu vermeiden. Sarah Schulz, Referendarin des Landwirtschaftsamts Biberach, zeigte den Schülerinnen Wege auf, wie sie zu „Lebensmittelrettern“ werden können.

Weitere Einheiten beschäftigten sich mit dem Ökolandbau und den Ernährungsregeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Diese Inhalte vermittelte Christine Schuster.

Neben der Theorie spielte die praktische Arbeit in der Schulküche eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit Sabine Aßfalg bereiteten die Schülerinnen Pizza, Veggie-Sushi und schwäbische Tapas zu. Bei einer „Schnibbeldisko“ unter dem Motto „Slow Food“ entstanden zusammen mit Josh vom Esszimmer Mittelbiberach regionale Burger. Regelmäßige „bewegte Pausen“ an der frischen Luft ergänzten das Programm.

Lernort Hochstetterhof

Am fünften Tag führte das Programm die Gruppe zu einem außerschulischen Lernort. Auf dem Hochstetterhof vermittelte Baur Heini den Jugendlichen Wissen über den Ursprung der Nahrungskette – von der Beschaffenheit des Bodens bis zur Tierhaltung.

Gemeinsam kochten die Schülerinnen eine Gemüsesuppe über offenem Feuer. Eine Fahrt mit dem Traktor-Taxi rundete den Tag auf dem Hof ab.

Ihre neu erworbenen Kenntnisse geben die Schülermentoren nun mit eigenen Projekten an ihre Mitschüler an der Mali-Gemeinschaftsschule Biberach, der Mühlbachschule in Schemmerhofen und der Matthias-Erzberger-Schule Biberach weiter. Damit sollen sie das Thema nachhaltige Ernährung aktiv in den Schulalltag einbringen.

Fortsetzung für 2027 geplant

Das Programm soll 2027 fortgesetzt werden und richtet sich dann erneut an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 9. Interessierte Schulen und Lehrkräfte können sich beim Landwirtschaftsamt Biberach melden.

(Quelle: Landratsamt Biberach)

Dieser Beitrag wurde unter Mitwirkung eines KI-Systems erstellt und von der Redaktion geprüft.