Regierungspräsidium gibt Zustimmung zu neuen Rutschen der Wasserwelt Rulantica

Regierungspräsidium gibt Zustimmung zu neuen Rutschen der Wasserwelt Rulantica
Die einzigartige Wasserwelt Rulantica aus der Luftperspektive. (Bild: Europa-Park)
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Redaktion

Tübingen/Rust (wb/dab) – Der Europa-Park in Rust hat das Freizeitbad Rulantica erweitert: Neu hinzugekommen ist die Outdoor-Rutschanlage „Svalgurok“ mit zahlreichen Wasserrutschen und Spielattraktionen.

Damit die Sicherheit bei der Nutzung der Attraktionen gewährleistet ist, mussten laut Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Tübingen im Vorfeld 27 komplexe sogenannter Zustimmungsverfahren für die Verwendung bestimmter Bauprodukte bzw. Anwendung von Bauarten durchgeführt werden. Zuständig hierfür ist die Landesstelle für Bautechnik beim Regierungspräsidium.

"Svalgurok" zählt zu den Neuheiten im Europa-Park in Rust
„Svalgurok“ zählt zu den Neuheiten im Europa-Park in Rust (Bild: Europa-Park)

In den vergangenen Monaten wurde von den Experten geprüft, ob die im Ausland vorgefertigten Stahlkonstruktionen mit den national geltenden technischen Baubestimmungen in Deutschland übereinstimmen. Darüber hinaus befasste sich die Landesstelle mit einer Vielzahl an Anträgen zu tragenden Kunststoffbauteilen, wie insbesondere den Rutschen und einer Vielzahl an Deko-Elementen mit kleineren Objekten und großen Kunstfelsen. „Die Prüfung hat ergeben, dass die Bauteile die baurechtlichen Anforderungen erfüllen und in Einzelfällen, wo notwendig, durch ein regelmäßiges Monitoring überwacht werden müssen,“ so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

In den nun vom Regierungspräsidium ergangenen Zustimmungsbescheiden sind Vorgaben enthalten, die vom Hersteller, dem Aufsteller der statischen Berechnung, dem Montagebetrieb aber auch vom Betreiber der Anlage für wiederkehrende Inspektionen durch sachverständige Stellen einzuhalten sind. „Somit ist gewährleistet, dass Besucherinnen und Besucher auf den europaweit außergewöhnlichen Attraktionen sicher rutschen können,“ freut sich Tappeser.

(Quelle: Regierungspräsidium Tübingen)