Rauch steigt aus Fenstern – Nachbarin reagiert

Rauch steigt aus Fenstern – Nachbarin reagiert
Zu mehreren Einsätzen musste die Feuerwehr Lindau in den vergangenen Tagen ausrücken. (Bild: Feuerwehr Lindau)
WOCHENBLATT
Redaktion

Lindau – Gestern Vormittag gegen dreiviertel zehn Uhr wurde der Löschzug Hauptwache gemeinsam mit der Hauptamtlichen Wachbesatzung in das Wannental gerufen. Eine aufmerksame Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses bemerkte, dass aus den Fenstern der Nachbarwohnung Rauch aufstieg. Nachdem auf Klingeln und Klopfen an der Wohnungstür niemand reagierte, verständigte sie die Feuerwehr.

Die Nachbarin erwartete die Feuerwehr und beschrieb die Situation dem Einsatzleiter. Brandgeruch war im Treppenraum wahrzunehmen. Auf starkes mehrmaliges Klopfen öffnete schließlich die Bewohnerin. Die Wohnung war deutlich verraucht. Die Person wurde durch die Feuerwehr ins Freie gebracht und zur weiteren Behandlung an den Rettungsdienst übergeben. Unverzüglich begab sich ein Trupp des ersten Löschfahrzeuges unter Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät in das Gebäude.

Zeitgleich wurde durch weitere Feuerwehrkräfte ein Hochleistungslüfter zur Entrauchung der Wohnung in Stellung gebracht. Auslöser der Verrauchung waren angebrannte Speisen sowie Papierreste und ein Topfuntersetzer in der Küche. Abschließend wurde der Küchenbereich mit Hilfe einer Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert und die verbrannten Gegenstände ins Freie gebracht. Während des Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen im Wannental.

Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 19 Kräften vor Ort. Neben eines Rettungswagens war auch eine Streife der Lindauer Polizei im Einsatz. Nach etwa dreißig Minuten waren die Maßnahmen beendet und die Kräfte rückten wieder ab.

Bereits am gestrigen Montagnachmittag um 14:54 Uhr forderte der Rettungsdienst die Feuerwehr zur Unterstützung bei einem medizinischen Notfall am Bismarckplatz an. Ein Patient musste aus dem vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses zum Rettungswagen verbracht werden. Da ein schonender Transport über die Drehleiter nicht möglich war, wurde der Patient mittels Trage und Muskelkraft über den Treppenraum zum Rettungswagen gebracht.

Nach etwa einer Stunde war der Einsatz abgearbeitet und die mit zwei Fahrzeugen angerückte hauptamtliche Wachbesatzung konnte wieder einrücken.

(Pressemitteilung: Feuerwehr Lindau)