Rap-Song für Toleranz

Rap-Song für Toleranz
13 Kinder und Jugendliche der VKL-Klasse bewiesen eindrucksvoll ihr Talent an den Mikrofonen. (Bild: Schule am Schlosspark)
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Redaktion

Aulendorf – Schon seit einigen Wochen arbeitet die VKL-Klasse (Vorbereitungsklasse) der Schule am Schlosspark gemeinsam mit der Schulsozialarbeit an einem Rap-Song zum Thema „Toleranz“. Gemeinsam soll ein Statement gesetzt werden, das als Ohrwurm in den Köpfen der Menschen bleibt. Unterstützt wird das Projekt vom „Bundesprogramm: Demokratie leben!“, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Groovig und mit einem lockeren Beat im Hintergrund reimten die Kinder und Jugendlichen darüber, dass es wichtig ist, Toleranz und Vielfalt zu leben und Vorurteile und Rassismus niederzulegen. Unterstützung kam von Simon Strobel, Lehrer und Rapper, der dafür sorgte, dass der Rap vom örtlichen „BuRecords“-Tonstudio professionell aufgenommen werden konnte.

Am Freitag war es dann endlich soweit. Die Aufnahmegeräte wurden in der Schule aufgebaut und die Gruppe durfte an den Mikrofonen ihr Talent beweisen. Und das stellten die 13 Kinder und Jugendlichen der VKL-Klasse eindrucksvoll unter Beweis, stammen doch alle aus nichtdeutschen Herkunftsländer und haben teils nur geringe Deutschkenntnisse. So war eben die größte Hürde das Rappen in einer ihnen fremden Sprache.

Nach der anfänglichen Nervosität hatte die Gruppe jedoch schnell den richtigen Dreh raus und konnte auch Soundtüftler Christian Buffler vom Tonstudio begeistern – Sprachunterricht einmal ganz anders. Nun muss der Rap nur noch arrangiert und ein passendes Musikvideo dazu gedreht werden.

Die Schulsozialarbeiterinnen des Haus Nazareth und die Kinder und Jugendlichen freuen sich schon, das Ergebnis im neuen Jahr präsentieren zu können.