Prof. Rudolf Forcher feierte 80. Geburtstag – Die Stadt Bad Waldsee gratuliert ihrem Ehrenbürger und dankt für große Leistungen

Prof. Rudolf Forcher feierte 80. Geburtstag – Die Stadt Bad Waldsee gratuliert ihrem Ehrenbürger und dankt für große Leistungen
Von links: Mittelurbachs Ortsvorsteher Franz Spehn, Ingeborg Forcher, Bürgermeister Matthias Henne, Rudolf Forcher und Christoph Flämig, ehemaliger Bürgermeister von Bad Elster. (Bild: Brigitte Göppel)
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Redaktion

Bad Waldsee (bg) – Die Stadt Bad Waldsee gratuliert ihrem Ehrenbürger und Altbürgermeister Prof. Rudolf Forcher herzlichst zum 80. Geburtstag. Am Freitag den 01. Oktober, überbrachte Bürgermeister Matthias Henne gemeinsam mit städtischen Mitarbeitern Glückwünsche und Präsente.

Das Geburtstagskind staunte nicht schlecht, denn der städtische Besuch hatte ein ganz besonderes, nachhaltiges und CO2-neutrales Geschenk für den Ehrenbürger mitgebracht – eine eigens angefertigte Sitzbank, hergestellt von einem örtlichen Schreiner, mit Holz aus dem Stadtwald. Sofort fand Prof. Rudolf Forcher einen passenden Platz dafür. Und gemeinsam mit seiner Frau Ingeborg wurde probegesessen.

Bereits am Freitagvormittag war das Haus des Jubilars mit Gratulanten bevölkert. Viele Freunde und Weggefährten gratulierten persönlich, am Telefon, per E-Mail oder musikalisch – etwa die „Waldseer Haderlumpen“, eine kleine Abordnung der Stadtkapelle, geleitet vom Vorsitzenden der Stadtkapelle, Franz Gapp, der mit jeder Menge Witz für beste Stimmung sorgte. „Wir möchten mit unserem Ständchen Herrn Forcher für seine jahrzehntelange Unterstützung danken“, sagte Gapp. Unterstützt wurden die „Haderlumpen“ auch von Mittelurbachs musikalischem Ortsvorsteher Franz Spehn an der Quetsche. Franz Spehn hatte zuvor im Namen der Ortschaft mit einem Geschenkkorb gratuliert, denn Rudolf Forcher wohnt in Mittelurbach.

Unter den Gratulanten war auch der ehemalige Bürgermeister der Partnerstadt Bad Elster, Christoph Flämig, zusammen mit seiner Frau. Die beiden Ehepaare pflegen seit vielen Jahren nicht nur die Partnerschaft der beiden Städte, sondern auch ein enge Freundschaft.

Auch für den Abend hatte sich Besuch angesagt: Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Waldsee gab sich mit einem Ständchen die Ehre. Und zudem überraschten der Geschäftsführer des Heilbäderverbands Baden-Württemberg, Arne Mellert, und dessen Präsident Fritz Link sowie der Musikverein Reute-Gaisbeuren den Jubilar. Die Musikanten spielten ein halbstündiges Geburtstagskonzert.

Das Feiern endete aber am Freitag noch nicht, sondern geht noch weiter. Denn das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen der Familie. Da wird der runde Geburtstag nochmals ordentlich gefeiert.

Rudolf Forcher wurde 1941 im böhmischen Budweis geboren. Seine Eltern mussten damals mit ihm aus der Heimat flüchten. Eine neue Heimat fanden sie in Ellwangen. 1967 wurde der Verwaltungswirt mit gerade einmal 25 Jahren Bürgermeister der damals noch selbstständigen Gemeinde Lautlingen auf der Schwäbischen Alb, die heute zu Albstadt gehört. 1972 kandidierte er in Bad Waldsee als Bürgermeister und wurde gewählt – insgesamt vier Mal. Rudolf Forcher war somit 32 Jahre Bürgermeister von Bad Waldsee. „Sie haben Bad Waldsee maßgeblich geprägt und waren für den Ausbau des erfolgreichen und für Bad Waldsee sehr wichtigen Kurwesens verantwortlich“, sagte Bürgermeister Matthias Henne. „Sie haben Bad Waldsee weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht. Vielen Dank!“

Der Ehrenbürger von Bad Waldsee ist Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse aufgrund seines jahrzehntelangen Einsatzes zum Wohle des Gemein- und Kurwesens. Über Jahrzehnte hinweg war er in Führungspositionen der Heilbäderverbände auf Landes- und Bundesebene aktiv. Zudem war er Vorsitzender des Hochschulrats der Dualen Hochschule in Ravensburg und engagierte sich im Aufsichtsrat der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. In verschiedenen Ehrenämtern ist er weiterhin aktiv.

Neben Frau, Sohn und Schwiegertochter gehört auch Kater Mau zur Familie und spielt bei allen Forchers eine wichtige Schmuserolle.

(Pressemitteilung: Brigitte Göppel/Stadt Bad Waldsee)