Polizei zeigt 90 Gurtmuffel an

Polizei zeigt 90 Gurtmuffel an
Bei Polizeikontrollen wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. (Bild: Pixabay)
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Redaktion

Bei Kontrollen am Montag stellte die Polizei zahlreiche Verstöße fest

Ulm (ots) – Die Polizei kontrolliert den Verkehr das ganze Jahr. Dies geschieht zur Sicherheit aller am Verkehr Teilnehmenden. Am Montag legte die Polizei dabei einen Fokus auf das Sichern von Erwachsenen und Kindern in Fahrzeugen und stellte 90 Verstöße fest.

Mit den Kontrollen zur Gurtanlegepflicht gingen auch 13 Handyverstöße einher. Vier in Geislingen und jeweils drei in Rechberghausen, Bad Ditzenbach und Biberach an der Riß. Ebenso zeigte die Polizei ungesicherte Ladung und das Fehlen der erforderlichen Fahrerlaubnis an.

Die erhobenen Zahlen teilen sich wie folgt auf: Im Landkreis Biberach stellten die Beamten 22 Gurtmuffel fest. Allein acht in Biberach und elf in Schemmerhofen. Im Bereich Ulm und Alb-Donau-Kreis waren es 26, wobei eine Kontrollstelle im Donautal zwölf Verstöße zu Tage förderte. 16 Anzeigen schrieb die Polizei für den Landkreis Heidenheim, davon sieben in der Kreisstadt selbst.

Auf den Landkreis Göppingen entfielen 26 nicht angelegte Gurte und daraus resultierende Bußgelder. Eislingen steuerte hierzu neun Anzeigen bei, Göppingen fünf.

Das Anlegen von Gurten im Straßenverkehr rettet Leben. Ein Aufprall mit 50 km/h entspricht einem Sturz aus zehn Metern. Dieser ist kaum zu überleben. Deshalb empfiehlt die Polizei, den Gurt immer, noch vor Fahrtantritt, anzulegen. Weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de.

Wer als Fahrzeugführer ein Handy benutzt muss mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro und einem Punkt im Zentralregister rechnen. Die Polizei appelliert dringend an die Fahrer das Telefon liegen zu lassen, auch wenn es klingelt. Bereits bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h bedeutet eine Sekunde Ablenkung 14 Meter Blindfahrt. Weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.runtervomgas.de.

(Pressemitteilung: Polizeipräsidium Ulm)