Polizei hat Tuning-Szene im Blick

Polizei hat Tuning-Szene im Blick
Polizeikontrollen in Friedrichshafen (Bild: picture alliance / dpa | Patrick Seeger)
WOCHENBLATT
Redaktion

Friedrichshafen (ots) – Nach einem Treffen der sogenannten Tuning- und Poserszene mit mehreren hundert Personen am vergangenen Wochenende hat die Polizei am gestrigen Samstag ab dem frühen Abend im Stadtgebiet und den umliegenden Ortschaften Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen an den einschlägigen Treffpunkten durchgeführt.

Weit über hundert Fahrzeuge, die der Szene zuzuordnen waren, nahmen die Beamten unter die Lupe. Ein Expertenteam der Verkehrspolizei stellte insgesamt vier der getunten Wagen wegen zu lauter Auspuffanlagen und unerlaubter Veränderungen sicher. Ein Fahrzeug legten die Polizisten still, weil kein Versicherungsschutz bestand.

Geschwindigkeitsmessungen mittels Laser im Stadtgebiet brachten zudem etliche Verstöße zutage. Der traurige Spitzenreiter wurde von den Beamten mit knapp 30 km/h zu schnell gemessen. Ihn sowie die Fahrer der sichergestellten Wagen erwartet nun ein empfindliches Bußgeld. Bei den Kontrollen brachte die Polizei darüber hinaus einen Ausländer wegen illegalen Aufenthalts zu Anzeige, weil dessen Aufenthaltstitel abgelaufen war.

Verstöße gegen die derzeit gültige Corona-Verordnung wurden nur in geringem Maße festgestellt und entsprechend verfolgt. Durch die gezielten polizeilichen Maßnahmen konnte eine größere Ansammlung der Poser verhindert werden. Auch künftig werden die Beamten die Mitglieder der Szene im Blick behalten und so entsprechende Beeinträchtigungen durch Lärm, waghalsige Fahrmanöver und Müll frühzeitig unterbinden.