Pokalachtelfinale wird zum Supercup: Friedrichshafen trifft auf Berlin

Pokalachtelfinale wird zum Supercup: Friedrichshafen trifft auf Berlin
Kracher gleich zum Auftakt des DVV Pokals: Friedrichshafen empfängt Berlin. (Bild: Kram)
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Redaktion

Friedrichshafen – Am 8. Oktober startet der VfB Friedrichshafen auswärts in Frankfurt in die Bundesliga-Saison 2022/23. Am 5. oder 6. November, und damit nur knapp einen Monat später, hat das Team von Cheftrainer Mark Lebedew dann schon die erste wirkliche Bewährungsprobe vor der Brust.

Die Auslosung zum DVV-Pokalachtelfinale wollte ein frühes Aufeinandertreffen der beiden Ligaschwergewichte. Die Häfler empfangen in eigener Halle die Berlin Recycling Volleys.

Alex Walkenhorst und Dirk Funk, die Gesichter des Bounce House, haben es vor der Auslosung der Achtelfinals im DVV Pokal scherzhaft prognostiziert: direkt das Duell Pokalsieger gegen Meister wäre doch etwas Tolles. Und tatsächlich ließ sich Losfee Anna-Lena Grüne nicht bitten. Während sie sieben Bundesligisten den jeweiligen Regionalpokalsiegern zuordnete, zog sie auch ein Duell 1. Bundesliga gegen 1. Bundesliga: VfB Friedrichshafen gegen Berlin Recycling Volleys.

Während Volleyballdeutschland noch die packenden Duelle aus der vergangenen Finalserie im Kopf hat und sicher auch das 3:2 für die Häfler aus dem DVV Pokalhalbfinale der abgelaufenen Saison, musste VfB-Cheftrainer Mark Lebedew einmal durchschnaufen. „Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir für die erste Runde schon einen anderen Gegner gewünscht hätte“, sagt er und weiß aber auch, dass „jede Begegnung von Friedrichshafen gegen Berlin etwas Besonderes ist. Der Weg zum Titel wird über Berlin gehen, dann ist es auch egal, ob du in der ersten Runde oder im Finale auf sie triffst.“ 

Die Pokalpartie wird die zweite Begegnung überhaupt im Hangar R, der neuen Häfler Heimspielstätte, sein. In der Bundesliga startet der VfB mit drei Auswärtsspielen gegen Frankfurt (8. Oktober), Haching München (19. Oktober) und auswärts bei den BR Volleys (16. Oktober). Nach dem Heimauftakt gegen die SVG Lüneburg (23. Oktober) und einem Gastspiel bei den WWK Volleys Herrsching (29. Oktober) folgt schon das Achtelfinale gegen Ruben Schott und Co.

„Wir freuen uns auf dieses Spiel und auf die neue Halle“, so Lebedew. „Wir werden alles geben, um unseren Titel zu verteidigen.“  Bis dahin wird sich zeigen, welche Mannschaft die beste Frühform erwischt. Während Friedrichshafen mit vielen Neuzugängen am 8. August in die Vorbereitung startet, hat auch der Meister einen Umbruch erlebt und muss die Abgänge von Sergej Grankin, Benjamin Patch, Jeffrey Jendryk und Santiago Danani verkraften.

„Es wird spannend werden, das kann ich versprechen“, gibt Lebedew den Fans fast schon eine Garantie für hochklassigen Volleyball. Einzeltickets für Bundesliga und Pokal sind noch nicht erhältlich. Auf vfb-volleyball.de sind weiterhin Dauerkarten für die Spielzeit 2022/23 im Verkauf.

(Pressemitteilung: VfB Friedrichshafen)